Sonntag, 14. August 2016

DIY-Fische für den Brunnen und ein bisschen Bella Italia!

Sono accolti i miei amici!
 Seid gegrüßt meine Lieben!

 Der Sommer hat uns in den letzten Tagen gezeigt, wie schnell er vorbei sein kann.
Noch bäumen wir uns auf, wollen Sonne, Hitze und Badewetter, um unsere Akkus aufzuladen,
bevor die Schule wieder beginnt.
Jedenfalls probieren wir, den Regen und die niedrigen Temperaturen zu ignorieren,
mit der Hoffnung, dass sich die Sonne unser erbarmt und wieder unsere Rücken erwärmt.

Bingo, es hat geklappt.
Heute strahlt sie fröhlich vom Himmel und lockt  uns ans Wasser.

Für Kurzweil im Garten ist auch gesorgt.
Während draußen der Regen ans Fenster prasselte und die Stimmung brummelig wurde,
 habe ich beschlossen, die Bandsäge anzuwerfen und Fische aus Holzresten auszuschneiden.


Ein Angelspiel für den Brunnen.

Einen Hintergrund hat das Spiel allemal.
Sind die lieben Sieben beschäftigt, kann die Mama andersweil ihre Projekte verfolgen.
Mensch, wer das liest, glaubt  ich bin berechnend geworden.
Naja, ein bisschen vielleicht, aber ich gönne mir jetzt gerne mal zwischendurch
 ein wenig Zeit für meine Arbeiten.
Schließlich: wenn es mir gut geht, geht es ihnen auch gut.
Überhaupt wenn es ums Essen geht.

Also sägten, klopften und malten wir fleißig,
während
  meine Tochter Maria  herrliche Tage in Italien verbrachte.


Sie brachte so schöne Eindrücke mit, die ich liebend gerne mit euch teilen möchte.
 Ich vermisse solche Strandmomente sehr, da ich mit Freude den Sand zwischen meine Zehen spüre.  jeden Tag aus Neue gerne Ausschau nach wunderschönen  Meeresgaben halte
 und mich gerne berieseln lasse von fröhlichen Gesichtern.

Ach, die Fotos sind so wunderschön!
Wenn ich könnte, würde ich sofort die Koffer packen und mit meiner ganzen Horde über die Grenze fahren und mit meinen noblessen ( käsig klingt nicht so cool) Körper in die Wellen eintauchen.
Geht aber nicht!
Jammern bringst eh nichts.
Bin froh, dass es uns gut geht und wir alle gesund und munter sind.
Besonders meinem Schwiegerpapa wünsche ich, dass es schnell wieder bergauf geht.
Ich bewundere ihn für seine Kraft und seinen Willen, in dieser für ihn schweren Zeit.
Wir haben dich lieb, vergiss das nicht!
Auch für dich haben diese Bilder Erinnerungswert, nicht wahr?
Du bist ein alter Globetrotter,
der gerne schöne Orte besucht.


 Also ab, mit meinen  Pobacken aufs Sesselchen
und her mit den wunderschönen Eindrücken von Bella Italia!
 Taucht ein meine Lieben,
verbringt mit mir einen kleinen Streifzug durch
morgendliches Strandfelling,


heiße Mittagsstunden


und
abendliche Ausklänge
in Cavallino.


Schlendert mit durch die Gassen Venedigs,


begegnet den venizianischen Löwen,



 hört in einem Ohr den Ruf der Gondoliere und
im anderen das Flattern der Tauben.




Alt und ehrfürchtig steht sie erhaben auf ihre Pfeilern,
um irgendwann,.... vielleicht..., mit all ihrer Pracht ins salzige Meer zuversinken.




Man merkt, dass ich einen Urlaub benötigen könnte.
Ganz schnulzig ist es mir ums Herz.
  


Speichert die schönsten Sommermomente in euer Herz
und habt es fein, meine Besten.

Eure

 Manuela

Samstag, 6. August 2016

Wie aus einem Entlein ein Schwan wurde und sich ein Kamin herausputzte!


Nach ihrer Laufbahn vom Wohnzimmer auf einem alten Dachboden, wo sie
auf ihre Entsorgung wartete und dann entdeckt wurde, landete die antike, sehr desolate,
 dreiteilige Biedermeier-Sitzgarnitur am Ende bei uns.
Die renovierte Bank verströmt schon seit längerem ihren Vintage-Charme, 
so wie einer der Sessel.

Das hässliche Entlein  aber, das trotz vieler Bemühungen seine Federn nicht am richtigen Platz behalten wollte, habe ich zu Neuerem berufen.


Jetzt mehr Schwan als Entlein, ziert er mit neuem Shabby-Stil den Wintergarten.

Es geht nicht... glaub ich erst, wenn ich es ausprobiert habe.
Also tüftle ich herum, dass mein Dickkopf rauchte und voilà  meine Lieben, es ist mir gelungen.
Statt wegzuwerfen, wurde aus ihm ein selbstgefertigtes Liegebett.

Eine Chaiselongue für die Mama oder besser gesagt, wer als Erster sitzt, hat gewonnen.
 
Noch ein Projekt lag mir am Herzen.
 
Unser eingebauter Kamin.
Schlicht und immer noch nicht vollendet,  mit einer viel zu kleinen Ablagefläche,
wollte ich mit ihm, ein Stück Geborgenheit schaffen,
das mit einem gewissen Charme auch in der Sommerzeit Wärme verbreitet.


Also schnitt mein Schatz für mich,
 zwei doppelseitige Zierleisten in der Mitte auseinander
 und befestigte sie zu beiden Seiten des Kamins.


Als Sims wurden rundum Holzbretter verspachtelt,
 damit meine Dekostückchen nicht von 
Höhenangst befallen, runterpurzeln.

Ich habe es einfach lieber, wenn alles sicher geborgen steht, auch wenn ein gelegentliches 
Spielzeug fliegen lernt und mit meinen Sachen kurzen Prozess macht.
Alles verlangte nach einen Anstrich, der von mir an bestimmten Stellen wieder abgetragen wurde.
Zu guter Letzt formte ich noch ein Ornament als krönenden Abschluss.


Was wäre eine  Kaminwand ohne ein Bild oder Spiegel...?
Kahl und nackt.

Deshalb hängt nun ein alter englischer Spiegel auf diesen Platz.
Dunkel, mit einem Ornament von mir versehen,
spiegelt er unseren Tagesablauf wider.


Ich liebe es, in unserem Heim zu sein, ich finde es entspannend und freundlich.
Aber zur Zeit liebe ich es noch mehr, im Garten, oder mit den Kindern, die Tage zu verbringen.
Unser tägliches Glückspensum zu genießen, an Lachen, Spielen, Umarmungen
und auch ein wenig an Dickköpfigkeit.


Freude ist das Leben durch einen Sonnenstrahl gesehen.
Ein schöner Spruch von Carmen Sylva.
Deshalb wünsche ich Euch meine  Süßen,
viele, viele Sonnenstrahlen jeden Tag.
Eure 

Manuela

Mittwoch, 27. Juli 2016

Einfach mal loslassen....und bereit sein für Neues.

Strahlendes Sommerwetter ist für meine Auszeit verantwortlich, meine Lieben.
Wir haben es genossen, uns die Zeit zu nehmen, unseren Blumen und unseren Ideen
 beim Reifen zuzusehen.
 
Es waren Momente der Ruhe, in der wir Kraft für neue Aufgaben gesammelt haben.
 

 Während unsere ungestümen Rabauken durch die Gegend flitzten, 
haben wir den alten Tisch abgebaut und unseren neuen Lärchentisch, 
mit Ach und Krach, (der Hundianer war sooo.. schwer) ins Esszimmer geschleppt.
Was bin ich gesegnet, dass ich von starken Männern umgeben bin.
Keinen Zentimeter habe ich es geschafft, ihn nur Ansatz weise zu heben.
Aber wenn alle im Chor schreien geh weg Mum, der ist viel zu schwer!
Na, dann folge ich dem Rat und kommandiere sie lieber herum.
Und das kann ich wenigstens.
 
 
Unser alter Tisch hatte eine Küchenplatte, die nun einen neuen Weg einschlagen wird
 und deshalb Lärchenbrettern Platz macht.
Durch das ganze Arbeiten und Werken hat sie an den stärker beanspruchten Stellen
 unregelmäßig ihre Farbe verloren und 
somit  ihren eigenen Charakter bekommen.
Doch wir brauchen sie für ein anderes Projekt, deshalb musste die Platte
 für Lärchenbohlen weichen.
 




Jedenfalls fiel uns ein Stein von Herzen, dass das Wetter sich von der sonnigen Seite zeigte.
So konnten die drei Meter langen Bretter, zusammengeleimt ins Haus ziehen.
 
Unser neues aufgemöbeltes Stück.
Ist er nicht schön!!
Danke mein Schatz, besser geht´s nicht!
Noch sieht er ungebraucht aus, doch bei uns geht es ruckzuck und er wird sich
eine tolle Patina holen und wunderbar mit den anderen Vintagemöbeln harmonieren.
 
Denn bei uns ist ganz schön Leben im Haus.
Ganz besonders, wenn nun alle Ferientage ....Wochenende für die Kinder bedeuten.
Ferien heißt bei uns, ständig für Essens Nachschub zusorgen,
zwischen den Arbeiten schnell mal Fußball oder Wasserschlachten zu liefern,
den Pflastervorrat aufzufüllen und noch mehr..
Zum Beispiel, Siesta halten in dem kleinen französischen Metallbettchen und Bilderbücher lesen.
 
 
Oder im Garten verstecken spielen.
 
 
Finden darf ich sie nicht zu schnell, deshalb nütze ich die Zeit,
 um meine üppigen Hortensien und Sträucher zu betrachten,
die Vögel von den Beeren zu verjagen
 und mir die süßen Früchtchen im Glas vorzustellen.
 
 Schneller als gedacht, habe ich die Kinder gefunden und die Beeren ins Glas gesteckt.
Diesmal waren es die Aroniabeeren, die von Amseln heißgeliebt werden.
 

 
Ha, heuer war ich schneller!
Ich mag keine Netze über die Sträucher hängen, immer habe ich das Gefühl, die Vögel könnten hängen bleiben und sich verletzten.

So wird schwesterlich geteilt.
Ist doch eh genug für alle da.
 



  Abgeperlt wandern die herben Früchtchen in den Topf und werden zu Marmelade eingekocht.


    Japanische Himbeeren und auch die Chilis gelangen nun endlich durch die längeren Sonnentage zur Reifung.

 
Wo das tolle Buch "Red hot Chili", das ich bei Katrin von 
gewonnen habe, mir viele neue Tipps lieferte.
Danke!
 
 
 
 
 
 
 Herzlichen Dank möchte ich auch euch allen zu den lieben Kommentaren zu meinem
letzten Post sagen. Charlotte und ich haben uns  riesig darüber gefreut.

Meine Lieben genießt die Früchte des Sommers,
lasst euch von den Licht und Schattenspielen der Sonne verführen, 
zum Dösen und Träumen.
 
 Habt es fein und bis bald,
eure
Manuela