Shabby Chic, Vintage und mehr.


Samstag, 18. Februar 2017

Neue Badeträume bei Fröstelwetter.


Schade! Die angenehmen Kostproben des nahenden Frühlings
 haben sich bei uns verabschiedet.
Wieder sind die Temperaturen  gesunken und tiefhängende graue Wolken ziehen ihre Bahnen, während ein feiner Regen die braunen Wiesen mit einem Netz aus kleinen Tröpfchen bedeckt.
Das reinste Fröstelwetter.  brrr
Da freue ich mich umso mehr, dass unser Bad endlich fertig geworden ist.
Eine passende Wanne zu finden, war für uns gar nicht so einfach..
Einer meiner wollte unbedingt ein altes Exemplar. 
Wie auch sonst könnte ich die Geduld von Markus, meinem Schatz, auf die Probe stellen.
Ständig durchforsteten wir das Internet, suchten Händler auf
 und schauten uns in Antikläden um.
Sagenhaft, keine dieser Badewannen gefiel uns.
Eine war zu einfach, eine war zu abgeschlagen und 
  die, die mir gefielen, waren tausende Kilometer weit entfernt. 
Da kann die Liebe noch so groß sein, immer spielt sie nicht mit.
Eigentlich wollte ich eine solche Wanne wie Sophia Loren sie hatte!
Ja, wenn ihr meint ich ticke nicht mehr, könnt ihr recht haben.
Als junges Mädchen( also vor einer Ewigkeit !!!!)
habe ich in einer Zeitschrift, ein Bild von ihr entdeckt,
wo sie in einer traumhaften Wanne von grünem Wein umrankt
 mit ihrem Sohn badete oder besser posierte.

Keine Ahnung, aber das Bild tauchte immer wieder aus der Versenkung meiner Gedanken auf.
Als ich mich jetzt über diesen Post stürzte, fand ich sogar das  Foto meiner Kindheitserinnerung.
Eine solche Wanne hätte unmöglich in unserem Haus Platz gefunden.
Außer wir hätten alles andere hinausgeworfen.
Mich mit dazu.
 Gemeinsam entschlossen wir uns nun doch eine neue gusseisene Badewanne zu kaufen.
Denn sonst suchen sie noch heute....

 Nein, dieser Entschluss passte schon für mich. Man muss Kompromisse finden.
So setzten wir der altaussehenden Wanne eine antike Supraporte aus einer historischen Villa
 darüber und befestigten daran einen Efeuast und hängten eine Laterne hinein.

 Ein bisschen Gartenfeeling wollte ich trotzdem.
So nun fehlte uns noch das Waschbecken und die Dusche.
Ein seit langem im Garten stehendes eisernes Waschtischchen ohne Schüssel
hatte ich seit längerem unter Beobachtung.

 Und nachdem wir ein haargenau passendes Waschbecken dazu fanden, beschlossen wir:
" Das kommt ins neue Badezimmer."

 Früher ein Waschbecken ... heute wieder ein Waschbecken. Perfekt.
Ein bisschen geputzt und aufgefrischt strotzt es dem täglichen Ansturm .



Nun die Dusche!
  Befreit von alten Fliesen,
wurde sie mit neuen wasserdichten Platten in Betonoptik ausgekleidet.

Messingamaturen und ein verspielter Vorhang ,
voila  dieser warme Regenschauer gefällt sogar Sebastian, dem Duschmuffel.



Hätte ich fast vergessen! Als ich nach dem Eisentischchen suchte,
kam mir unsere alte kaputte Gießkanne unter.
Ich entfernte den Deckel und entwarf unseren neuen WC-halter.

 
Schritt für Schritt entwickelte sich unser neues Bad.








Und wenn nun das heiße Wasser in die Badewanne plätschert und
das Kerzenlicht flackert,
steht einem entspannenden Badevergnügen nichts mehr im Wege.
Da kann es stürmen oder regnen,
hier fühle ich mich wohl.
Für heute verabschiede ich mich und sage von Herzen,
 danke für eure lieben Besuche und eure lieben Worte.
Genießt ein feines Wochenende,
vielleicht mit einem entspannenden Bad!
Eure
Manuela

Mittwoch, 8. Februar 2017

Ins Schleudern geraten


Hallo meine Zauberhaften,
ja, ich habe es endlich geschafft, mich wieder vor dem Computer zu setzen.
Es tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat.
Wie es dazu kam.
Schön wie im neuen Jahr die dicken Flocken zur Erde tanzten,
dieser Hauch von nichts, die es aber dennoch zusammen schafften,
dass sie der Landschaft einen Umhang webten und eine Bilderbuchidylle kreierten.

 Ein Sinnbild von Ruhe und Stille.

Doch diese Leichtigkeit war aufgehoben,
als sie eine eisglatte Rutschpartie für unser Auto schafften.
Der Schleudermodus über zwei Fahrbahnen war ihm zu viel und es musste in die Werkstatt.
Ein bisschen Glück und wenig Unangenehmes, das wünschte ich mir für dieses Jahr.
Das Glück hat sich bewährt, denn wie froh und glücklich war ich,
als ich meinen Sohn unverletzt in die Arme schließen konnte.
Wie viel Glück man haben kann, wird einem erst die kommenden Tage immer mehr bewusst.
Noch dazu, wo erst ein paar Tage vorher, ein Reifenplatzer für mulmige Minuten sorgte.
Eins kam zum Anderen und jeden Tag kam es etwas Neues dazu.

Ich brauchte erst mal ein bisschen Zeit, um durchzuatmen uud wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
So stapfte ich durch die Winterlandschaft,
wo mir tausende und abertausendste Kristalle entgegen glitzerten


 und vertiefte mich in Arbeiten, die schon länger auf unserer  Liste standen.

So vergingen die Tage und ups,

schon war der Februar im Land.
Wenn nicht ein paar liebe Zeilen, mich aufgerüttelt hätten,
ich glaube ich hätte wieder sehr schwer die Zeit dazu gefunden,
 mich zum Computer zu setzten.
Ich drücke euch ganz herzlichst dafür, liebe Grazyna, liebe Mea und liebe Christin.
 Danke !!!!!
Gar nicht so leicht die Arbeiten in den Hintergrund zu stellen und wieder zu schreiben, 
irgendetwas gehörte ja immer erledigt.
 So wie die Sache mit demSofa.
Nach vielen Jahren als Hüpfburg und Schmuseliege hatte es soviel gelitten,
dass der Bezug kaputt ging.
Einen Neuen wollten wir uns nicht kaufen, sondern unsere antiken Betten reduzieren.

Der erste  Entwurf war uns zu wuchtig und erdrückend.
Wie ihr hier sehen könnt, too much.
Auch die Seitenteile, viel zu hoch und unbequem.
Kurzentschlossen  halbierten wir die Teile an der Seite und fügten sie mit einem Kopfteil zusammen.





Danach bekam es einen Lattenrost und alte Matratzen,
 die sehr lange schon auf einen Einsatz warteten.

Dachboden adieu.... ab ins Bettchen..äh Sofa.

Hey, so brav sitzen die normaler weise nicht herum, die warteten schon wieder aufs Rumhüpfen.


Ja, nun haben wir ein neues Bettsofa,
das Faulenzen erlaubt,
 nur das Springen wird abgeblasen.
Einem alten Opa hüpft man auch nicht mehr auf dem Rücken herum.
 Nicht wahr.

 Was mir noch fehlt sind ein paar passende Polster.
Aber alles zu seiner Zeit.

Nun genießen wir diese Kuschelcouch aus zwei Betthäuptern.
Unser selbstgefertigtes Sofa, das notfalls als Gästebett fungieren kann
oder als Krankenbett.
Denn in den letzten zwei Wochen ist bei uns die Grippe eingezogen,
so war es auch ein wunderbares Bett für meine kranken Mäuse.




Total happy bin ich auch,
   dass diese Woche unser Bad endlich fertig geworden ist.
War gar nicht so leicht, die gusseiserne Wanne über die enge Stiege zu schleppen.
 Wie gut, dass uns so viele fleißige Helfer unterstützt haben,
ich wäre keine große Hilfe gewesen.
Ich opfere mich lieber für ein herrliches, warmes Entspannungsbad.
Bilder habe ich zwar noch keine gemacht, aber bis zum nächsten Mal bestimmt.

Meine Lieben, 
ich wünsche euch ebenfalls schöne Wohlfühlmomente.
Lasst es euch gut gehen und genießt den Tag, wie er kommt,
mit den Menschen, die ihr liebt.
Eure 
Manuela

Und mir ist ins Herz geschrieben, dass jede Zeit die Schönste ist.(Ralph Waldo Emerson).

Samstag, 31. Dezember 2016

Glücksspulen voller Hoffnung

Schön war sie die Nacht, als das Bäumchen sein Licht verbreitete.
Es hat nicht einmal an Glanz verloren, als unsere Töne beim Singen
die Gläser klirren ließ.
Es war genauso, wie ihr es mir gewünscht habt, 
ein wunderschönes Weihnachtsfest.
Oder ?

Na, so schlimm war es nicht,
wirklich, es war schön!!!!
Sebi, hat sich sooo gefreut, über seinen Katzenwaschlappen.


Reserl,  hab Dank für die Idee!!!


War doch dieses Jahr fast jeden Tag ein Pakerl in meinem Bett,
mit einem armen kleinen Katzerl oder Hunderl.
Sebi, mein Süßer, wie schaut es nächstes Jahr damit aus?

Ja, auch in diesem Jahr wurde fleißig gehämmert und gemalt und abgerissen.
Unser jetziges Projekt begleitet uns frisch und munter ins neue Jahr.

Nur sieht es nicht mehr so aus....



sondern so !!!

Langsam geht es voran.

Doch diese  Tage ruhte sich der Hammer aus,
so wie mein Schatz, obwohl die Zeit tickt
 und unsere Badewanne raus aus der kalten Garage will.


Abschied nehmen vom alten Jahr,
das viele schöne Momente, aber auch Wunden hinterlassen hat,
die hoffentlich heilen und uns trotz allem Zuversicht
auf ein glückliches, neues Jahr gewähren.


Ein bisschen mehr Licht für trübe und dunkle Tage,
ein bisschen mehr Ruhe statt Hektik und Streit,
 ein bisschen mehr Wahrheit und Frieden auf Erden für alle Zeit.

Diese Glücksboten,
bringen in Form einer Glücksspule
 all unsere Wünsche heuer zu Euch.



Ich habe mir Glückssymbole ausgesucht und auf altes Papier gedrückt.


Kreisrund ausgeschnitten,



 klebte ich sie auf die Seiten meiner schokobraunen angestrichenen Holzspulen.

Für meine Spruchbänder zerriss ich ein weißes Laken und klebte unsere Wünsche darauf.
Damit sie auch gut halten, klammerten wir sie fest.

Unbedingt aufpassen und eine feste Unterlage darunterlegen, sonst kann das daneben gehen.




Rundum wickeln und mit einem Band verknoten.

Fertig sind die selbstgestalteten Glücksspülen!
Ein bisschen shabby, aber so gefällt es mir.



Viele Blätter des Tulpenbaumes,
die uns durch all die schönen Jahreszeiten begleiten,
vereinen für mich das letzte Jahr auf diesem Kranz.
 Nun ruht er,
 und dennochmachen sich die ersten vorwitzigen Knospen auf den Weg,
um das Neue einzuläuten.

 Es steckt so viel Karft darin.
Es ist immer wunderbar, wenn man sieht es geht weiter.

Das Glück in die Hand nehmen und jeden Tag
erneut versuchen, Träume wahrwerden zu lassen.

Für dieses Vorhaben, haben die Kinder und ich,
den guten alten Kartoffeldruck aufleben lassen.


In den Tiefen unseres Kartoffelsackes haben wir die passenden Knollen gefunden,
aus denen wir  Pilze geschnitzt und mit ihnen
Geschirrtücher bedruckt haben.

Ein kleiner Hinweis für Abtrocknungsmuffelchen,
jeden Tag eine gute Tat,
so mit bescherst du Glück und weniger Arbeit.

Ja, meine Zauberhaften,
diese Wünsche sollen auch auch ins neue Jahr begleiten.
Ganz besonders wünsche ich euch von Herzen:


all das und noch viel mehr!!!

Eure
 Manuela