Shabby Chic, Vintage und mehr.


Samstag, 14. Mai 2016

Das frische Grün genießen und einen Wolkenkranz binden.



 Bevor  Regentrude ihre überdimensionale Gießkanne in die Hand nahm 
und das ganze Land rein wusch, 


habe ich mir noch kurz davor einen Rundgang durch den Garten gegönnt.


 Jeden Tag legten meine kleinen Grünlinge zu. Schier über Nacht.


Besonders der Farn hat es eilig, seine Arme zu entfalten.


Stück für Stück hat er seine langen Tentakel ausgerollt
 um nun in voller Pracht, 
seine Schattenbilder zu bewundern.


Eitler Geselle, du!

Ja, ja, 
überall sprießt es mir entgegen.
Grün, grün in allen Schattierungen.
Hier und da tauchen die weißen oder zart rosa Blütenwolken von Apfelbeere,
Apfelbaum und Mispelbaum auf.




Weil sie aber noch in Babyschuhen stecken,
 überlagert sie das satte Grün der Sträucher und Rosen.


Was mir ein Dorn im Auge blieb, war der erdverkrustete Pflasterweg.
Er blieb von meinen Umgrab und Einpflanzaktionen
 nicht verschont.
Überall klebten die Erdpatzen und so mancher schwindelte sich, 
 durch nicht ausgezogene Schuhe ins  Haus.
Grrrrr. Man müsste wirklich überall Augen haben!!!
Die Steine säubern war daher der erste Schritt
und deshalb ging es los,...  mit einem  Hochdruckstrahl .
Stundenlang bespritzt, war der Weg sauber,
 ich aber benötigte dringend eine Dusche.


Frisch gestriegelt,
ging es dann meinem Schleierkraut an den Kragen.


Ich mag das duftige zarte Weiß, dieser Wolkenblume.


Von meinem Schatz bekommen, ziert es meine Vase.

 Ein" Kränzchen" wollte ich wagen.


Ein Wolkenkränzchen zum Schmücken.
Wenn mein eigenes Schleierkraut brav weiterwächst,
dann könnte es Zuwachs bekommen das Kränzchen, 
aber das wird woll noch ein bisschen dauern.
Sind erst ein paar Zentimeter hoch.


Als Kern verwende ich für den Reif,
 einen circa 30 cm langen Draht 
  und biege die Enden zu kleinen Schlaufen.

Hier befestige ich dann zum Schluss das Seidenband.
Stück für Stück fixiere ich nun kleine Blütensträußchen, 
in dem ich sie mit feinen Draht umwickle.
 

Wenn alle ihren Platz bekommen haben,
 das Seidenband einziehen und zu einer Masche binden.
Nun hängt der weiße, schlichte, bauschige Reif 
an meinem grünen Fensterladen.

Und möchte jemand schnell ein Maitänzchen wagen,
so ist jedes Mädchen schnell damit gekrönt.
Nicht war mein Schatz?
(versteckte Aufforderung)
 
Obwohl dicke, dunkle Wolken übers Haus ziehen
 und wir mehr nasse, als trockene Pfingsttage vor uns haben,
werden wir diese freien Tage in unserem eigenen kleinen Wolkenreich genießen.
Und das wünsche ich euch, meine Wunderbaren, auch.
Genießt unbeschwerte Feiertage und passt gut auf euch auf.
Alles Liebe
eure
Manuela

Samstag, 7. Mai 2016

Wenn Räume sich entfalten und Fliederduft durchs Haus zieht.


Es war einer dieser Maitage, an denen die Luft gefüllt war mit einem Hauch von Süße.
 Von allen Seiten strömt Blütenduft .
Die Sonne kitzelt meine Haut, 
während das Liebesgezwitscher der Vögel die Stille durchbrach.
Es war einer dieser Tage, wo man die Welt aus den Angeln heben möchte,
 weil alles gut war und Wünsche in Erfüllung gingen.


Mein Räumchen ist fertig geworden.
 Sobald ich mich ihm näherte, 
konnte ich die Zufriedenheit spüren, die es ausstrahlte.
Es ist nicht mehr, wie es in Vorzeit gewesen war.


Nun, verbunden in Eintracht, im Stile vereint,
 ist es glücklich.
 Auch ich bin glücklich und ein bisschen Stolz.


Noch überzieht alles die Frische meines Traumes,
doch bald wird diese Leichtigkeit zum festen 
Bestandteil unseres Heimes. 




Ich habe die Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit der Natur
 und passe mich gerne dem Rhythmus der Jahreszeiten an.

Ich finde, mein kleines Zimmerchen biete mir nun die Möglichkeit,
 den Duft des Frühlings, die Farben des Sommers,
 die vielen Facetten des Herbstes und zu guter Letzt,
 die bizarren Seiten des Winters einzufangen und zu präsentieren.


Wieder fächelte mir der Maiwind den Duft von Flieder ins Gesicht.
Ich blickte in die Richtung und wie es schon öfter vorgekommen ist
in unseren gemeinsamen Jahren,
erahnte meine Hälfte meine Gedanken.
"Dein Wunsch sei mir Befehl":,sprach mein Schatz
 und ruckzuck ehe ich es versah,
 hielt ich einen Strauß violetter Fliederblüten in der Hand.




Ich begann, die mit Sonnenflecken beschienen zwei Räumchen damit zu schmücken.



Ich blieb stehen, ließ die Stimmung auf mich wirken und fand sie schön.
Auf eigenwillige Weise.
Bei Tag und bei Nacht.







Sie entsprachen nicht dem modernen Ideal,
 waren spröde und
ein bisschen rau in ihrer Art.

 Ihre Schönheit war eine andere und sie gefiel mir und ich beschloss weiterzumachen.

 Langsam....., aber die Zeit wird kommen und Wände verändern.


Eine ebenso große Freude erreichte mich die letzten Tage.
Ich war Gewinnerin von Giveaways!!!!!
Nun bin ich, stolze Besitzerin von so liebevoll ausgesuchten Stücken.
 Das Eulchen war für meinen Kleinen:)
Von Fanny

und von Heidi


Ich danke den Glücksfingerchen, die mich gezogen haben.
Liebe FANNY ,liebe HEIDI, vielen herzlichen Dank nochmals für die Geschenke.

 Und nun meine Lieben,
 habe ich noch einen großen Wunsch.
 Genießt dieses Wochenende!
Lasst eure Seelen baumeln, vergesst den Stress und spürt die Freuden des Mai´s
mit all den vielen Glücksmomenten, die ihr von euren Lieben geschenkt bekommt.
Nicht nur an diesem einen Tag!
Drücke euch alle von Herzen,

eure Manuela

Sonntag, 1. Mai 2016

Au revoir und Bonjour für neue Hüllen.

Die Letzte der bunten Wände, ist unverkennbar mit uns verbunden.

In der Vergangenheit strahlte sie uns viele Jahre quietschtvergnügt 
und Zitronenbonbongelb freudig entgegen. 
So auch dieser Tage, ohne zu wissen, dass ihr letztes Stündchen geschlagen hatte.
Dieser kleine Raum ist seit dem Umbau vor vielen Jahren mit dem Örtchen eng verbunden.
 Lediglich die Türe trennt sie.

Doch seit der Verwandlung des Klöchchens herrschte Stille. 
Kein miteinander mehr, die Kluft war zu groß.
Zu angeberisch fand es das Toilettchen. Zu weh taten die bestaunenden Blicke.
Ich gebe zu, von mit erntete der kleine Raum auch nur noch schiefe Blicke
 und allmählich wurde es ihm zu bunt.

Nach einigen gemeinsamen Überlegungen waren wir uns einig.
Er würde mehr Energie und Aufbruchstimmung bekommen.
Mit einem reinem Weiß wollte er für Energie und Aufbruchstimmung sorgen
 und mit einem sanften Grau und Cremeweiß ein romantisches Tete-a-tete vermitteln.
Zwischen sich, seinem Anhang und den Besuchern.
In aller Unschuld versteht sich.
Dafür bekam ich die Einwilligung, ihn mit einem gewissen Flair zu versehen.
Es ist oft diese besondere Patina, die mich schon immer fasziniert 
und die ich oft bei alten Gemäuern, Holz und bei all den tollen Persönlichkeiten,
  die die Magie besitzen, ihre Umwelt zu verzaubern, bewundert habe.
Dieses Austoben und Verändern ist zu einer meiner Leidenschaften geworden,
die ich nicht mehr missen möchte.

Diesmal ging ich die Wände anders an.


Mit zwei verschiedenen Spachtelmassen strukturierte ich die glatten Wände. 

Mit meinen bloßen Fingern und Händen zeichnete ich Muster über das Fenster.

 
Strukturöse Finger - Muster sozusagen.
Langsam veränderte sich der Raum. 
Er wurde immer mehr zum Wächter des Lichtes und der Patina.


Doch was dem Raum zum Vorteil kam, wurde meinen Händen zum Verhängnis.
Rau, spröde und rissig präsentierten sie sich.
Handschuhe sind nichts für mich, oh nein und deshalb nehme ich diesen Zustand in Kauf.
Doch meine Kleinen,
die gerne vor dem Einschlafen noch ihre Rückenstreicheleinheiten verlangen, 
schreien nicht vor Begeisterung und meine bessere Hälfte,
 nun ja, samtige Händchen sind ihm allemal lieber.

Deshalb habe ich mir mein Zitronen-Kokosöl- Peeling angerührt.
Etwas Salz, mit geriebener Zitronenschale und einem bisschen Zirussaft vermischen, 
dann das Kokosöl und die Sheabutter, beide kurz erwärmen und flüssig untermixen.

 
Macht meine Hände wieder streichleweich und lässt meine Beine sommerlich fit erstrahlen.


So kann ich aufpoliert, mein Versprechen weiter einlösen 
und dem Räumchen seinen letzten Schliff verpassen. 

Das nächste Mal zeigt sich,
ob es dann voll Freude errötet und sich mit dem Örtchen versöhnt.
Noch ist es mein Refugium, doch ich verspreche,
 es sorgfältig, mit angenehm sanften Händen, zu behandeln.

Ich wünsche euch viel Freude beim Schmöckern und ausprobieren meine Lieben.
Schicke euch viele, viele Maigrüße und Küsse.
 Habt es wonnig und sonnig fein,
ohne verrückte Schneeschauer.
 
Eure
Manuela