Shabby Chic, Vintage und mehr.


Samstag, 8. Oktober 2016

Fast geschafft! Fast Chaosende in Kudlahausen.


Du meine Güte, meine Finger müssen sich direkt wieder an die Tastatur gewöhnen,
 nachdem sie in den letzten Wochen nur ausgeräumt,
eingeräumt, gepinselt und und und.... haben.
Nein, ich bin nicht in den Weiten der Galaxie verschollen, das gerade nicht.
Nur in die Tiefen der ehemaligen Küche und des Schlafzimmers.
Wie ihr vielleicht noch wisst, unser alter Backofen keuchte nur noch vor sich hin,
bis er letztendlich ausgedient hatte.
Doch wir, ohne Herd....jessas,
das Geschrei könnte man nun wirklich im ganzen Universum vernehmen.
So haben wir es endgültig angepackt und Stückchen für Stückchen
 unsere alte Küche entkernt und Eckchen für Eckchen neu gestaltet.
 Da wir alles selbermachen, geht es langsam voran.
Fazit ist, dass wir die sonnige Zeit nutzten für Malerarbeiten die angefallen sind.
Und das nicht nur für die Küche.
Zeitgleich bekam unser langer Lulatsch (großgewachsener Sprössling)
einen neuen Schreibtisch, wo er genug Platz für seine laaaangen Beine hat.
Mehr dazu ein andermal.
Und danach ich mein heißersehntes neues Bett.
Ja, nun habe ich keine Hürde mehr zu überbrücken, wenn ich zu meinen Schatz will.
Zwei alte Betten zusammen sind doch nicht so bequem, wie ich mir dachte.
Während er brav, die Bettteile übernahm und sich dabei wie Michel von Lönneberga fühlte,
als er die Bettbeine schnitzte, gestaltete ich unser neues Betthaupt.


Hierzu habe ich mich für ein altes Türblatt entschieden,
es bearbeitet und zugleich als Träger
 für unsere antike, schwere Stuck-Supraporte konzipiert.



Und dieses schöne, massive Stück hat mein Göttergatte, so gut befestigt,
damit wir jeden Morgen mit ganzem Kopf aufwachen. 
Wäre echt gruselig... wenn es anders wäre. ihhh


Unsere Breite ist auch geschrumpft, von 180 cm zu 160 cm.
Na, jetzt nach 25 Jahren liegt ja nicht mehr so oft ein Kindchen zwischen uns
und nimmt uns den Platz weg.
Jetzt gehört er uns allein. Gelle!
Und die Höhe, ja die ist gestiegen. 
Bettgestell plus neuer Matratze (mein Rücken dankt) ergibt stattliche 50cm,
die ich nun über den Boden schwebe.
Schwebende Jung ähhh Ehefrau .
 Gar nicht so schlecht, wenn man an die Zukunft denkt, meine ich.
Wie ein junger Hüpfer springe ich auch nicht mehr aus dem Bett.


Ja, die Wände sind auch buchstäblich unter den Meißel geraten.
Was ihr hier seht, sind die unteren Schichten von unseren Vorbesitzern.
Alles habe ich nicht weggekratzt...schließlich muss ich noch erkennen können,
 wo diese lästigen Gelsen sich niederlassen und auf Vampir machen.


Ja, und vielleicht könnt ihr es erkennen..... der Zufall ließ eine Taube entstehen. 
Die bleibt  auf jeden Fall... eine Friedenstaube kann eine Frau schon gebrauchen,
besonders wenn sie den Geduldsfaden ihres Mannes mit ihren Wünschen strapaziert.


Seine Seite bekam natürlich eine männlicheren Touch.


Rustikal und so einfach wie möglich. Hauptsache es ist genügend Platz für Bücher.

 Wobei ich für mein Plätzchen eine neue
Lampe zusammenstellte und einem alten Beistelltischchen,
das ständig umgefallen ist, eine Betonplatte verpasste.
Nun steht es felsenfest.



Auch Charlotte zog es in diese neue Umgebung.
Auf dem antikem Sessel hat sie wirklich keinen Grund zum Meckern.



Was ist noch neu eingezogen?
 Ein altes Fenster mit ein paar Haken, eine feine betagte Vintagedame,
ha, jetzt bin ich nicht mehr die Älteste in dem Zimmer und Shutters.




Aber auch hier ist noch nicht alles beendet und deshalb........
müsst ihr noch ein bisschen Warten bis ihr alles sehen könnt.


Jedenfalls fehlte uns in dieser Zeit kein Bett, wohl aber Kochplatte.
 Alles andere aus der Küche bekam irgendwo einen Platz...
die wir aber nicht mehr fanden, wenn wir sie brauchten.


Meinen neuen Wohlfühlplatz habt ihr kennengelernt
und bestimmt kann ich euch auch bald unsere neue Küche zeigen.
Seit mir bitte nicht böse, dass ich keine Zeit hatte, euch zu besuchen.
Hab schon ein ganz schlechtes Gewissen meine Lieben
Jetzt wo das Gröbste überstanden ist, werde ich alles nachholen.
Bis dahin sage ich tschüssssssss aus
Kudlahausen
und drücke euch allesamt ganz fest.

Auch meine neuen Leser.
Herzlich willkommen!!!!! 

Eure Manuela

Sonntag, 18. September 2016

Ein Zimmer für den Hasen!


Seit er bei uns eingezogen ist, wandert er ruhelos durch die Räume.
Ein bisschen leid tat er mir, der Sir Cedric.
Vielleicht kann sich noch jemand an meinen verarmten Fiedler erinnern,
den ich heuer entstehen lies.
Aus der Zeit von Charles Dickens stammend,
seinem ganzen Reichtum beraubt,
begleitet ihn einzig allein seine ihm verbleibende Fiedel,
mit der er durch die Lande zog, um dann bei uns einzuziehen.
Nun grämte er sich, als einziger kein Zimmer zu besitzen und dem wollte ich 
abhelfen.
 Hier hinter dieser Ecke steht sein neuer Rückzugsort.
Dort hat er die nötige Ruhe für seine Musik Etüden.
Passt genau richtig, denn wir können sein Gefiedel auch nicht immer ertragen.
 
Deshalb kramte ich mich durch unseren alten Holzbestand,
wo ich auch prompt fündig wurde.

Die Höhe war ausreichend, schließlich hat der Sir ziemlich lange Löffel,
 die ihren Freiraum brauchen und für seine Möbel langte der Platz ebenfalls.
Mit ein bisschen Farbe gelang es mir, 
ihm ein würdiges Zimmerchen zu gestalten.
Sogar eine verblichene Tapete war in der Kiste vorhanden.
Weil sie zu ihm passte, durfte sie bleiben.
Nur das gescheckte Rotschwarz an der Außenseite musste weichen.
 
Jetzt hat er einen Raum voller Erinnerungen an seine verblichenen Glanzzeiten.

Herzlich froh ist er über seine neue Bleibe,
besonders sein Leuchter gefällt ihm so gut,
dass er voller Begeisterung sein Lied anstimmt.

Einer meiner ist glücklich,
es geschafft zu haben, aus einer alten zerzausten Kiste,
 ein zu ihm passendes zu Hause kreieren zu haben,
das hervorragend in unser Heim passt.

Ruhelos war einmal.
Jedesmal wenn ich vorüber gehe,
denke ich daran, dass die Welt voller kleiner Freuden ist,
es ist nur eine Kunst, sie für sich zu finden.
Und das habe ich.

Meine Lieben genießt einen schönen Sonntag  mit euren Lieben
und kommt gut in die neue Woche.
Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.


Eure

Manuela

Sonntag, 11. September 2016

Wir haben Halt gemacht...eine schöne Zeit gewonnen und einen Koloss verschönert!


Das letzte Aufblühen vor dem Schulanfang haben wir gemeinsam 
bestanden, durch ein erfrischendes Bad im Teich,




einem chilligen Thermenbesuch und
 einer Wanderung durch den Wald zum Wasserfall.




 Nun aber habe ich wieder Hoffnung, so etwas wie einen "Rhythmus" zu bekommen.
Mir waren die Symptome des ewigen Langschläfervirus und
 "Mum" darf ich Computerspielen bettelns, bis die Augen zufallen,
 einfach zu viel.
Also machten mein Schatz und ich,
auf Vorbild und ließen den Computer - Computer sein und 
tauchten mit ihnen ein.




Wir haben Halt gemacht, als es Zeit war innezuhalten, für die Familie.
Fazit der langen schönen Wochen:
ich habe die Zeit mit meiner ganzen Bande genossen, ihre Fähigkeit,
uns um den Finger zu wickeln, um unsere ganze Aufmerksamkeit zu bekommen.
Besonders die Kleinen können das perfekt.
Und die Früchte des Sommer haben wir auch geerntet. 
Ja,  wunderbar gewachsen sind sie... die Füße, die Arme und Beine. 
Da sieht man wieder was gute Düngung ausmacht.
Lauter neue Schuhe, Hosen und mehr.
Kampf mit Krampf beim Einkaufen.
Die Burschen hassen das Probieren, die Mädels ziehen es in die Länge
und mir platzt der Kopf und der Kragen beim Aussuchen.
Freiwillig gehe ich nicht einkaufen, freiwillig stellte ich mich eher
 unserem "Koloss von Rhodos" in der Küche
dem grauen, 14 jährigen Vorratskühler unseres Vertrauens.
 

Ohne den wäre ich aufgeschmissen, doch einen Schönheitspreis habe ich ihm nie verliehen.
"Was soll er noch alles können,.. kühlen und dir gefallen?
Mensch, Mum du bist ...grrr." höre ich die Meinen maulen.
Doch den Dickschädel haben sie zum Teil von mir und ich muss dem treu bleiben, nicht wahr?
Also, ich wollte den Koloss auf Beinen haben, aber mit einer neuen Rüstung.
Gesagt getan. Gestöhnt haben meine armen  Sklaven,
 die, unerbittlich, dieses schwere Teil aus der Küche raus
 und auf seinen neuen Sockel heben mussten.

Dann kam mein Angriff, mit Rahmen, Schnörkel, Pinsel und Farbe.
  Kann euch sagen, diese Malstunde war für mich pure Erholung.
Das liebe ich halt und ich will mehr....

 



Aber ich muss mich gedulden... noch hat die Schule nicht richtig begonnen,
noch sind nicht alle Schulsachen unter Dach und Fach.
Noch steht die weiße Eminenz allein auf seinem Platz


 und wartet..wartet auf neue Nachbarn,
die ihr hoffentlich bald kennenlernen könnt,
solange uns der Stundenplan keinen Strich durch die Rechnung macht.
Ich möchte euch allen, den treuen und den neuen Lesern, ganz lieb danken,
 für eure soooo wunderbaren
Kommentare, 
die mich wachsen lassen und meine kleine Welt unsagbar bereichern.
Habt vielen, vielen Dank dafür,
eure
Manuela