Meine Lieben,
als
letztens ein lieber Besuch auf unsere Spiegel aufmerksam wurde und
fragte, wie viele wir den hätten, machte ich kurz darauf eine kleine
Reise durch unser Haus, um gespiegelte Eindrücke aufzunehmen.
Seit
die Menschheit polierte Bronze und Kupferscheiben verwendete, oder wie
in Pompeji massives Silber, hat sich einiges geändert. Die Spiegel
wurden zum zweideutigen Symbol einer Gesellschaft, in der Märchen und
Aberglaube allgegenwärtig waren und noch sind.
Wer kennt nicht die Märchen Schneewittchen, Alice im Wunderland oder die Schneekönigin wo Spiegel eine Rolle spielen.
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land ?
Eitelkeit und Selbsterkenntnis, Klugheit und Weisheit wird dem alten Symbol des Mondes zu geschrieben.
Mit
sieben Jahren Pech müssten wir laut Aberglauben, beim Zerbrechen eines
Spiegels rechnen und bei nicht erscheinen unseres Antlitzes
sind wir vermutlich nachtaktiv geworden.
Eigentlich sehe ich die Welt gerne in Farbe, doch diesmal wollte ich die Dinge etwas anders sehen .
Etwas mystischer und schattenreicher sollten meine Einblick von der anderen Seite des Spiegels sein.
Deshalb entschloss ich mich für schwarz und weiße Bilder.
Schattierungen, die zuvor unter Farbe verborgen blieben, kommen nun zum Vorschein.
Verschwommen und mystisch präsentiert sich unser sonst grünes Örtchen.
Durch einen Spiegel sieht man die Gegenstände etwas anders.
Einblicke in unseren Vorraum.
Treppenhaftes Spiegelbild.
Wo sonst die Farbe rot dominiert, spielt hier das Licht die Hauptrolle.
Unser Schlafzimmer aus einem schwarz-weißen Blickwinkel.
Nun endet der Rundgang durch unser kleines Spiegelkabinett.
Durch die Schwarz -weiße Linse betrachtet, habe ich Eindrücke empfunden, die ich mit Farbe
nie so erlebt hätte.
Ich wünsche euch noch einen schwarz-weißen schönen Nachmittag mit vielen bunten Momenten.
Eure
