Shabby Chic, Vintage und mehr.


Montag, 9. Februar 2015

Auf der anderen Seite des Spiegels



Meine Lieben,
als letztens ein lieber Besuch auf unsere Spiegel aufmerksam wurde und fragte, wie viele wir den hätten, machte ich kurz darauf eine kleine Reise durch unser Haus, um gespiegelte Eindrücke aufzunehmen.
Seit die Menschheit polierte Bronze und Kupferscheiben verwendete, oder wie in Pompeji massives Silber, hat sich einiges geändert. Die Spiegel wurden zum zweideutigen Symbol einer Gesellschaft, in der Märchen und Aberglaube allgegenwärtig waren und noch sind.
Wer kennt nicht die Märchen Schneewittchen, Alice im Wunderland oder die Schneekönigin wo  Spiegel eine Rolle spielen.
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land ?
Eitelkeit und Selbsterkenntnis, Klugheit und Weisheit wird dem alten Symbol des Mondes zu geschrieben.
 Mit sieben Jahren Pech müssten wir laut Aberglauben, beim Zerbrechen eines Spiegels rechnen und bei nicht erscheinen unseres Antlitzes sind wir vermutlich nachtaktiv geworden.

Eigentlich sehe ich die Welt gerne in Farbe, doch diesmal wollte ich die Dinge etwas anders sehen .
 Etwas mystischer und schattenreicher sollten meine Einblick von der anderen Seite des Spiegels  sein.
Deshalb entschloss ich mich für schwarz und weiße Bilder.





Schattierungen, die zuvor unter Farbe verborgen blieben, kommen nun zum Vorschein.










Verschwommen und mystisch präsentiert sich unser sonst grünes Örtchen.







Durch einen Spiegel sieht man die Gegenstände etwas anders.









Einblicke in unseren Vorraum.






Treppenhaftes Spiegelbild.










Wo sonst die Farbe rot dominiert, spielt hier das Licht die Hauptrolle.



Unser Schlafzimmer aus einem schwarz-weißen Blickwinkel.


 Nun endet der Rundgang durch unser kleines Spiegelkabinett.

Durch die Schwarz -weiße Linse betrachtet, habe ich Eindrücke empfunden, die ich mit Farbe
nie so erlebt  hätte.

 Ich wünsche euch noch einen schwarz-weißen  schönen Nachmittag mit vielen bunten Momenten.
Eure

 
         


Montag, 2. Februar 2015

Schmeckt wie bei Oma

Hallo meine Lieben.
Immer noch umgeben von einer herrlichen Schneelandschaft, habe ich beschlossen, neue Rezepte auszuprobieren.

Meine Wahl fiel auf einen alten Klassiker.
Jeder kennt ihn, viele lieben ihn, "den Vanillepudding"!
Das Rezept schmeckt wie aus Omas Zeiten und weckt Kindheitserinnerungen in mir.
Mit einfachen Zutaten und mit viel Liebe wird ein leckerer Pudding gezaubert.


Die Herstellung macht kaum mehr Arbeit, als ein Fertigpudding, der seit den 50igern von den Lebensmittelherstellern angeboten wird.
Er ist viel feiner, cremiger und lockerer in seiner Art und man kennt die Zutaten, die verwendet werden.
Einige Rezepte wurden von mir ausprobiert und ich bin erstaunt, jeder schmeckt auf seine Art für wahr sooo lecker.
Löffelchen für Löffelchen und natürlich auch mit Fingerchen, wurde gekostet und genascht, von groß und klein.

Das erste Rezept, das ich euch vorstelle, habe ich aus der Zeitung "Wohnen und Garten".

Für das Rezept benötigen wir:
3 Eier,1 Vanilleschote, 800ml Milch, 80g Zucker, 4 gehäufte Esslöffel Speisestärke.


Die Vanilleschote wird aufgeschlitzt und das Mark herausgekratzt. Die Milch (bis ca. 100ml)  mit dem Mark, der Vanilleschote und dem Zucker aufkochen.
 Inzwischen die Eier trennen


  .

Vanilleschote bitte wieder aus dem Topf nehmen .

 

Die Stärke wird in die 100ml Milch eingerührt und aufgelöst (wirklich schön gehäufte Löffel
  nehmen.) Danach in die kochende Milch unterziehen.


 Die Eigelb in einer Schüssel glatt rühren und mit einem Schöpfer, eine Kelle von der Milch zu dem Eigelb geben. Damit sind die Eidotter temperiert und man kann sie unter die restliche Milch rühren.
Falls sich Klümpchen gebildet haben, kann die Masse durch ein Sieb gegossen werden.


Die Eiweiße mit einer Priese Salz zu einem steifen Schnee schlagen und vorsichtig unter die Vanillecreme ziehen.
Puddingformen kalt ausspülen und den Pudding einfüllen.
Mit Klarsichtsfolie abdecken und kaltstellen.


Zum Servieren die Förmchen kurz ins warme Wasser stellen und auf ein Teller stürzen.
Beliebig nach Geschmack verzieren.
Ich übergoß unseren Pudding mit einen Fruchtmus aus Beeren.


 Wie ihr erkennen könnt ist er wirklich flaumig.
Nur für mehr Stehvermögen würde ich das nächstemal etwas mehr Stärke hinzufügen.


Aber lecker war er allemal.



Diese köstliche Kalorienbombe kommt ohne Eier aus und schmeckt ebenso hervoragend laut
Expertenmeinung.( meine Familie) hihi, die essen fast alles

Die Zubereitung ähnelt dem obrigen Puddingrezept.
Nur, dass die Stärke in Sahne aufgelöst wird, statt in der Milch.
Hier die Zutatenliste:
1 Vanilleschote, 40g Zucker, 400ml Milch, 40g Speisestärke, 100ml Schlagsahne.
Ebenfalls in eine kalt ausgespülte Puddingform füllen und mindestens 3Stunden abkühlen lassen.
Die Oberflächen können mit Zucker bestreut werden oder mit einer Klarsichtsfolie abgedeckt werden.


 Wundert euch nicht über diese Bilder. Nein, nicht schon wieder ein Pudding was ihr da seht,
sondern ein Mißgeschick. Bekanntlich fallen auch Meister vom Himmel.
Nur was macht die Köchin damit? Sie füllt sie in Behälter und friert sie ein.
Tatatata, so habe ich mein Mißgeschick in Eis verwandelt.



Jetzt wird gemütlich auf dem Sofa,(meine Kinder dürfen es nicht, bitte nicht weitererzählen) ein Stück von meinem selbstgemachten Pudding genossen.

Aber ehrlich gesagt, ob er sooo gut wie bei Oma ist, kann ich nicht garantieren.
Jede Oma hat ihr eigenes Lieblingsrezept.

 Bis bald meine Lieben! Neue Rezepte könnten folgen.
Eure Manuela

Sonntag, 25. Januar 2015

Pappmachèeier und more..

 Der Winter ist mit aller Wucht zurück gekehrt. Überall große fluschige Schneeflocken, die erneut die Natur behutsam zudecken.

   
 

Der Frühling muss sich noch ein bisschen gedulden, doch meine Wenigkeit nicht mehr.
Meine mühevoll ausgeblasene  Eier hoffen auf ein neues Outfit und dem komme ich nach.



  Heute wird gematscht, geklebt, verziert und ausprobiert.


Das wichtigstes Material, Pappmaché, ausgeblasene Eier und Papierreste.
 Pappmaché kann man selber ansetzen, oder wie ich diesmal, kaufen.
Mit Wasser vermischen und man hat eine herrliche Pampe fürs Matschen.


Nicht nur die Eier, sondern auch Karton und Formen können bestrichen werden. 
Danach gut trocknen lassen.


Dann kann das Ei geschliffen und bemalt werden.
Die Schale ist hart und gut geschützt.
Mir hat die Struktur der Oberfläche gefallen, deshalb schliff ich nur ein wenig, um die Unebenheiten zu begleichen . 
Wer eine wirkliche Meisterin im Umgang mit Pappmaché kennenlernen will, bei" Meas Vintage" kann man sich ihre wunderschönen Skulpturen ansehen und viele nützliche Tipps holen.




Jetzt sind die Schatzkästchen gefragt. Knöpfe, Bänder, Spitzen, alles was das Herz begehrt wird durchforstet und die Eier bekommen ihre eigene "Haute Couture"
Meine Eier-Modenschau.







Fein umwickelt mit Spitzenbändern, bestückt mit Medallions, Knöpfen und  Kreuzen, wirken die Eier herrlich nostalgisch .
Ich belege gerne meine Etageren mit kleinen Kostbarkeiten und schmücke Tisch und kleine Ecken
damit.

Ein paar andere Kreationen .




Mit der Wellenschere alte Papiere in Streifen schneiden und eine papierröse Unterlage ist vorhanden.

Wenn  sich dann noch leckere Cupcakes dazu gesellen, (die bleiben sicher nicht lang an Ort und Stelle )ist die Verwertung von Eiern und Vintagedeko bei mir abgeschlossen.


   
Ich gönne mir nun einen" Tochter Maria Cupcake"  und wünsche euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Wochenstart.

Eine Umarmung der besonderen Art schicke ich euch noch nach.
Eine Efeuwurzelstola, die ihren Baum ummantelt.
Eure Manuela