Shabby Chic, Vintage und mehr.


Sonntag, 1. Mai 2016

Au revoir und Bonjour für neue Hüllen.

Die Letzte der bunten Wände, ist unverkennbar mit uns verbunden.

In der Vergangenheit strahlte sie uns viele Jahre quietschtvergnügt 
und Zitronenbonbongelb freudig entgegen. 
So auch dieser Tage, ohne zu wissen, dass ihr letztes Stündchen geschlagen hatte.
Dieser kleine Raum ist seit dem Umbau vor vielen Jahren mit dem Örtchen eng verbunden.
 Lediglich die Türe trennt sie.

Doch seit der Verwandlung des Klöchchens herrschte Stille. 
Kein miteinander mehr, die Kluft war zu groß.
Zu angeberisch fand es das Toilettchen. Zu weh taten die bestaunenden Blicke.
Ich gebe zu, von mit erntete der kleine Raum auch nur noch schiefe Blicke
 und allmählich wurde es ihm zu bunt.

Nach einigen gemeinsamen Überlegungen waren wir uns einig.
Er würde mehr Energie und Aufbruchstimmung bekommen.
Mit einem reinem Weiß wollte er für Energie und Aufbruchstimmung sorgen
 und mit einem sanften Grau und Cremeweiß ein romantisches Tete-a-tete vermitteln.
Zwischen sich, seinem Anhang und den Besuchern.
In aller Unschuld versteht sich.
Dafür bekam ich die Einwilligung, ihn mit einem gewissen Flair zu versehen.
Es ist oft diese besondere Patina, die mich schon immer fasziniert 
und die ich oft bei alten Gemäuern, Holz und bei all den tollen Persönlichkeiten,
  die die Magie besitzen, ihre Umwelt zu verzaubern, bewundert habe.
Dieses Austoben und Verändern ist zu einer meiner Leidenschaften geworden,
die ich nicht mehr missen möchte.

Diesmal ging ich die Wände anders an.


Mit zwei verschiedenen Spachtelmassen strukturierte ich die glatten Wände. 

Mit meinen bloßen Fingern und Händen zeichnete ich Muster über das Fenster.

 
Strukturöse Finger - Muster sozusagen.
Langsam veränderte sich der Raum. 
Er wurde immer mehr zum Wächter des Lichtes und der Patina.


Doch was dem Raum zum Vorteil kam, wurde meinen Händen zum Verhängnis.
Rau, spröde und rissig präsentierten sie sich.
Handschuhe sind nichts für mich, oh nein und deshalb nehme ich diesen Zustand in Kauf.
Doch meine Kleinen,
die gerne vor dem Einschlafen noch ihre Rückenstreicheleinheiten verlangen, 
schreien nicht vor Begeisterung und meine bessere Hälfte,
 nun ja, samtige Händchen sind ihm allemal lieber.

Deshalb habe ich mir mein Zitronen-Kokosöl- Peeling angerührt.
Etwas Salz, mit geriebener Zitronenschale und einem bisschen Zirussaft vermischen, 
dann das Kokosöl und die Sheabutter, beide kurz erwärmen und flüssig untermixen.

 
Macht meine Hände wieder streichleweich und lässt meine Beine sommerlich fit erstrahlen.


So kann ich aufpoliert, mein Versprechen weiter einlösen 
und dem Räumchen seinen letzten Schliff verpassen. 

Das nächste Mal zeigt sich,
ob es dann voll Freude errötet und sich mit dem Örtchen versöhnt.
Noch ist es mein Refugium, doch ich verspreche,
 es sorgfältig, mit angenehm sanften Händen, zu behandeln.

Ich wünsche euch viel Freude beim Schmöckern und ausprobieren meine Lieben.
Schicke euch viele, viele Maigrüße und Küsse.
 Habt es wonnig und sonnig fein,
ohne verrückte Schneeschauer.
 
Eure
Manuela

Donnerstag, 21. April 2016

Blütenzauber und neuer Charme für alte Armreifen


Mit einer ganz lieben und herzlichen Umarmung möchte ich mich bei euch Lieben bedanken.
Mit euren aufmunternden Kommentaren zu meinen Niesattacken.
Die Allergie zieht sich zurück und ich bin wieder einsatzbereit oder fast.
Na,ja als Tollpatsch, der ich bin, habe ich am Dachboden
meinen Kopf zu spät runtergezogen und eins auf meine Birne bekommen.
Resultat, verrenkter Rücken. 
Momentan war alles verhext(mit Schuß).

Doch das Nichtstun liegt mir nicht, auch wenn ich eingeschränkt bin.
 So habe ich mit meiner Wärmeflasche eine engere Verbundenheit aufgebaut
und mich mit alten nicht mehr gebrauchten Armreifen befasst.

Draußen blühen die Obstbäume und Sträucher und ich umhäkelte Armreifen
und verzierte sie mit Spitze und alten Knöpfen.


 Keiner wollte sie mehr und da schoss mir die Idee, mach was Neues daraus.

Wie ihr sehen könnt, wurde einer mit einem gehäkelten Rechteck überzogen.


Die Fäden vernähen und mit nostalgischer Köppel oder Tüllspitze........ verzieren.


Auf diese Art wirken sie romantischer und bekommen einen neuen Charme.



Wer nicht häkeln mag, nimmt einfach ein breiteres Spitzenband und umnäht damit den Reifen.

Jedenfalls fand ich diese Möglichkeit besser, als sie gleich zu entsorgen.


So entstanden drei verschiedene Reifen,
  die ich als kleine Geschenke, für Erstkommunionsmädchen
 oder Prinzessinnen verwenden möchte.




Auch alte Serviettenringe können so aufgepeppt werden.
Dabei sollte ein dünneres Garn verwendet werden,
 da es sonst zu eng werden kann für die Serviette.

Meine Wenigkeit macht es nun wie unsere vor kurzem aufgewachte Schildkröte.
Langsam wieder die Gegend erkunden ,
( wo so vieles erblüht ist und uns mit einem grünem Mantel umgibt)
um die Nase in neuere Projekte zu stecken.
Aber diesmal mit Kopf einziehen und sooo.


Die Kleine hätte auch eine Serviette benötigt.Immer diese Tomatenspuren.
Aber sie ist dickköpfig!!!

Und sie ist zur Zeit schneller, als ich im Garten unterwegs.



Aber nicht mehr lange meine liebe Sushi (den Namen hat sie nicht von mir)
und dann gibt es ein Wettrennen unter uns zwei alten Damen.


Bis dahin wünsche ich euch frühlingsfrische Blütenträume
Eure
Manuela

Dienstag, 12. April 2016

Pollenkoller von der Gartenarbeit und eine Kommode für viel Krimskrams.

Hallo meine Lieben!


 Leichtfüßig habe ich letzte Woche begonnen, unseren Garten aufzufrischen.
Trotz meiner starken Allergie gegen die Pollen, fühlte ich mich wohl.
Gelegentliche Nieser störten mich nicht,
 doch leider hat sich alles so verschlimmert,
 so dass ich ohne Tabletten nicht mehr auskommen konnte.


Ich mag ja keine und nehme lieber Schwarzkümmelöl oder meine hömopathischen Mittelchen,
aber ich bekam wieder Atemprobleme wie früher.
 Einen Astmaspray wollte ich nicht mehr, also mussten Tabletten her.
Und die machen mich zu einer lebenden Toten.
 Ein Zombie im Haus, das Hirn leer und trotzdem dauernd niesend. 
 Einschlafen könnte ich an jeder Ecke.


Ich habe es nicht einmal geschafft, mich zum Computer zu setzen, um euch zu schreiben.
 Dabei besuche ich euch so gerne.

 Gott sei Dank, geht es  mir schon langsam besser
 und die Nebenwirkungen, die auf dem Beipackzettel stehen,
 haben außer Antriebslosigkeit und Müdigkeit
 keine weiteren  Nebenwirkungen bei mir hinterlassen.

Wo doch auch "Selbstmordgedanken" aufgelistet sind.!!!!
(Die bekomme ich sonst nur beim Anblick gewisser Jugendzimmer!)


Heute zeige ich euch nur einen kleinen Rückblick vom Garten und


unsere neue Kommode für den Arbeitsraum!  


 Endlich mehr Staumöglichkeit für Werkzeug und Co. 


 Mehr gibt es dann Ende der Woche. Versprochen.


Nun drück ich euch ganz fest
und mache mich auf die Beine,
 damit wieder alles zu rollen beginnt.

 Eure
Manuela