Shabby Chic, Vintage und mehr.


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Mistelküsse und Schachteleien

Noch liegt kein Schnee, aber das macht uns nichts aus.
  Nach ein paar Runden an der frischen Luft und dem Auffüllen der Piepmatzstationen,

 freuen wir uns auf urgemütliche Stunden vor einem knisternden Feuer.
 Das ist Glück, nichts muss perfekt sein, solange wir uns wohlfühlen. 
Es ist nicht überraschend, dass Mistelzweige zur Weihnachtszeit unsere Tür erobern
 
 und ein Freibrief für mich sind zu knuddeln und zu küssen. 
He, wer will sich gegen Glück, Gesundheit und Frieden wehren.
 Also wird gebusserlt was das Zeug hält und ich übersehe
glimpflich die überdrehten Augen der Kinder.
Küssende Mütter sollte man nicht aufhalten.....sonst könnte eine schreckliche Mahlzeit 
oder ungewaschene Wäsche folgen.
Dasselbe gilt für Ehemänner, die meist auf den Sprung sind, etwas zu erledigen.
Haben sie diese Hürde überwunden, 
steht einem kuscheligen Nachmittag nichts mehr im Wege.
Verschwunden...
Alle haben diese Misteltour anscheinend nicht gut verkraftet,
nur der Jüngste beharrt auf sein Weihnnachtsbuch.
 
 
Versprochen ist versprochen.
Langsam trudeln wieder einige Familienmitglieder ins Zimmer.
Das sind die Hartgesottenen, die gerne mal was helfen.
 Könnte ja die Lizenz zum Computer rausgelockt werden.
Bin nicht auf den Kopf gefallen, nur weil ich gerne schmuse.
Deshalb dürfen sie mir helfen, leere Schuhschachtel zu bemalen,
 die für kleine Präsente benötigt werden.
 
 
Spart an Verpackungsmaterial und Müllberge an Papier.
Na, gerade bei uns würden sonst Papiergipfel wachsen und das wollen wir nicht.
 
So, nun sind die Ersten fertig geworden und warten auf ihre"Mission Christkind."
 Die Zeit galoppiert nur so dahin.
 Ohne zwischenzeitlichen Stress geht es leider auch bei mir nicht, 
denn da stehen noch einige Termine ins Haus
und heimliche Arbeiten, die meine Zeit so verkürzen,
 als hätte ich einen galoppierenden Zeitmesser im Haus.
 Könnt ihr euch noch an das alte Sofa erinnern?
 So sah es im Sommer aus!
Nun ziert es den Wintergarten.
Geschnitzte Beine von meinem Schatz, neue Ornamente und und und....
Ja, das Sesselchen und das Sofa brauchten ihre Zeit,
doch ich bin froh, dass ich es geschafft habe.
Aber das geht mir desöfteren so, nicht nur wegen dieser magischen Zeit.
 Denn jeder Tag ist Weihnachten,
  wenn einer dem anderen seine Liebe oder ein Küsschen oder zwei schenkt.
Danke für eure liebenswerten Besuche,
fühlt euch ganz fest geherzt und gedrückt
auch ohne Misteln
 Eure
Manuela

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Kekswichtel und Dekomutti im Einsatz


Wenn bei uns die Weihnachtszeit anbricht, lässt sich eine gewisse Aufregung nicht verbergen.
Tritt man durch die Haustür, duftet es herrlich nach Vanille, Marzipan und Zimt.
Die ganze Familie wird von einer Emsigkeit angesteckt
 und schon bald wird munter mit mehligen Fingern in der Küche gebacken und 
manch Eckchen verziert.
 Jeder meiner Küchenwichtel will mithelfen
 und versucht sich am Rollen, Kneten und Ausstechen.

Vorwitzig blicken sie unter ihrer Mütze hervor,
 gerade der Kleinste hat es nicht leicht. Mit seinen teigverschmierten Fingern
zupft und rückt er seine noch ein bisschen zu große Mütze zurecht .
 Ja, es ist Hochbetrieb in der Weihnachtsbäckerei und geht einmal was schief, 
was macht das schon. Da formen wir eine Kugel und starten einen neuen Versuch.
Ja, bei meinen Leckermäulchen geht es ohne selbstgebackene Plätzchen nicht.

 Wie lange sie vorätig bleiben,
möchtet ihr wissen?
Ha, das ist gut! Ohne Verstecken der Dosen und mit den vielen kekssüchtigen Fingern,
nie bis Heiligabend.


Noch schnell ein paar auf die Seite, als Mitbringsel für Feiern, 
der Rest gehört der Familie.
Während sie den Backofen öffnen und schließen,
 habe ich noch einige Spitzen, Kerzen und Ästchen zusammen getragen,
um noch ein bisschen weihnachtliche Stimmung zu zaubern.
Nur ein kleinwenig.
  Meine kleinen Hölzchen steckte ich in Kisten und in Schranklöcher und
 bestückte sie mit Christbaumkerzen. 

Leere Marmeladengläser ummantelte ich mit Spitze,
so können sie nun ihr umwobenes Licht
im Fensterglas bewundern.
 Die selbstgestalteten Bilderrahmen 

sind ebenfalls als kleine Geschenke gedacht.
Keck baumeln die alten Schlittschuhe vom Regal,
mit Blick in den Wintergarten.
Überall leuchtet es
und langsam wird es ruhiger im Raum.

Meine Backwichtel sind nach der letzten Blechladung Plätzchen spurlos verschwunden.
So mache ich mich auf den Weg in die mehlverpulverte, teigverklebte
Küche, um nun als Putzteuferl wieder Sauberkeit und Glanz zu verbreiten.
Ja, die Vorfreude auf die gebackenen und gebastelten Geschenke,
auf die gemütlichen Tee und Kaffeestunden und die Zeit die wir gemeinsam verbringen,
ist für mich das Schönste an diesen Tagen.

In diesem Sinn wünsche ich all meinen neuen und treuen Lesern
eine stimmungsvolle Zeit,
mit Weihnachtswichteln, die auch euch unter die Arme greifen.
Alles Liebe,
 eure
Manuela


 

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Please, do not disturb me!

Ein herzliches Dankeschön an Euch ihr Lieben.
 Ihr habt mir so aufmunternde, tolle Kommentare hinterlassen
 und mir damit eine RIESENFREUDE bereitet.
Schön, dass ich euch an meiner Seite habe
 und meine Leidenschaft in Bild und Worten mit euch teilen kann.
Zimtduft verbreitet sich im ganzen Haus,
 gemischt mit einer Orangennote und anderen aromatischen Gewürzen,
 die wir zum Backen verwenden.
Mit sanftem Kerzenschein hat der diesjährige, rieselfreie Adventskranz
 die magische Zeit eingeläutet 
und jeden Tag begrüßt der Adventskalender
 uns mit einem der schönsten  Momente im Leben.
 
 
Bilder aus vergangenen Jahren, die Aufnahmen von gemeinsamen Urlauben,
 Ausflügen oder einfach nur lustige Szenen mit der Familie zeigen, 
werden aus den Säckchen gezogen und erinnern uns daran. 
Da sieht man es mal wieder,
 wie die Zeit vergeht, 
wie sie die Arme und Beine der Kinder in die Höhe schießen lässt
 und die Eltern in die Breite.
Einen ganz schönen Sprung hat unser Sohnemann Julian gemacht.
Er zählt seit kurzem zu den Teenagern.
Das bedeutet für uns: "Achtung" 
Ansprechgefahr und unvermeidliche Diskussionsrunden,
 über "Ich möchte meine Ruhe haben."
Schwierigkeitsstufe rot. 
Sein größter Wunsch ein eigenes Zimmer ohne nervige kleine Brüder.
Okay, okay, wir haben ein Haus und wir haben Zimmer,
 aber alle 6 Schlafräume sind besetzt.
Also wohin mit ihm?
 Grübel,grübel und studier.

 
Das Vorzimmer im oberen Stock, das müsste gehen.
 
Ein Ort für Loneliness-
na ja, sagen wir fast, denn Linda bekommt ein Wegerecht,
ohne dieses wäre der ganze Plan ins Wasser gefallen. 
Also, alle Kästen raus und das Jungenzimmer rein.
 
Kleine Änderungen werden dem Zimmer noch bevorstehen,
aber sein eigener Freiraum ist zur Zeit vorrangig und lebensnotwendig für ihn.
Jetzt hat er seine Ecke und seine Ruhe- 
 
leider nein, denn die Nervknirpse (seine Worte) nutzten den Vorhang (erste Lösung)
 der Trennung, als Liane
 und das Betreten verboten endete in lautstarken Streitereien.
 Punkt. Eine andere Lösung musste her. 
 

Klapptüren mit  Riegel, die sollten für die notwendige Abgrenzung und einen Abstand zu kleinen Brüdern und anstrengenden Eltern sorgen, die immer alles besser wissen.
 
 
 Hat es diesmal geklappt- 
bis jetzt schon, denn das Umarmungsgrinsen war leidenschaftlich
 und das ist Belohnung pur für gestresste Elternherzen, 
( glaubt mir) die hoffentlich nun kein Gezeter mehr hören von
" Geht endlich aus meinen Zimmer!!!!!! 
 
 
Sein Glück ist perfekt,
 bis unvermeidliche Klopfkonzerte höchst wahrscheinlich diese herrliche Stille wieder beenden.
Aber wer sagt, dass Teenagerleben und Eltern sein leicht ist?
 
 
 Bis dahin genieße ich die stille Vorweihnachtszeit und gebe mich meinen Rezepten hin,
die sich in Kekse aller Arten verwandeln, immer mit Hilfe meiner Wichteln.
Aber mehr davon das nächste Mal.
 
 Jetzt ziehe ich mich zurück, genieße ein Tässchen Tee
 und wünsche euch allen eine feine Zeit 
im Kreis eurer Lieben.
 
Eure
Manuela

Mittwoch, 25. November 2015

You May Say I` m A Dreamer

 
Träume, ja ich brauche meine Träume.
Ich träume gern.
Nimm deine rosarote Brille ab und betrachte das wirkliche Leben! Oft genug gehört.
Als ob ich die Realität übersehen könnte.  
Gerade in dieser turbulenten Zeit, 
wenn wie Zugluft die Angst vor dem Ungewissen durch die Ritzen streift 
und einen Schauer auf meinem Rücken hinterlässt,
 setze ich gerne diese Brille auf und träume vom Guten im Menschen.
 In dieser, für uns schönen Vorweihnachtszeit, 
wo wir zusammenrücken und geborgen miteinander schöne Momente erleben,
 entstand dieses mein Friedenssymbol.
 
Es ging mir einfach nicht aus dem Kopf und damit meine Familie eine Vorstellung bekam, 
was ich so vor mir sehe, habe ich einfach losgelegt.
Im Kopf, den Song von John Lennon 
 (drückt auf den Song und betrachtet es mit eigenen Augen wenn ihr Lust dazu habt.) 


 und mit einem halben Wald im Haus, entstand dieser
entlaubte und mit emporragendem Geäst, zurückgezogen durch die jetzt herrschende Kälte,
 mein Friedens-Baum-Engel .
 
 Er wartet auf den Augenblick,
 
 seine Wurzel ins tiefere Erdreich zu verankern,
 um die Wärme der Hoffnung auf Frieden in sich aufzunehmen,
 zu neuem Leben zu erwachen und die entstanden Früchte der Liebe zu verteilen.
 
 
 
 Diese Anflüge der Sentimentalität habe ich des Öfteren,
 aber ich brauche sie. um meine Bodenständigkeit zu bewahren.
 
Haltet mich nur verträumt, ich "will" an das Gute glauben, 
meinen Kindern zu liebe und der Liebe zu dieser fantastischen Welt, 
die so nie mehr zu finden sein wird.
Ja wohl, gerade in dieser Zeit wo Hoffnung, Vertrauen, Liebe und Freiheit 
die wichtigsten Geschenke sind, die wir uns unter jedem Dach schenken sollten.
Ich freue mich so sehr auf eure Besuche und eure Kommentare geben mir genauso viel Mut, 
wie meine fantastische Familie, ohne die ich nicht ich selbst sein könnte.
 
Danke dafür.
Lasst euch eure Träume nicht nehmen, sondern glaubt an sie.
 eure 
Manuela