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Mittwoch, 2. Dezember 2015

Please, do not disturb me!

Ein herzliches Dankeschön an Euch ihr Lieben.
 Ihr habt mir so aufmunternde, tolle Kommentare hinterlassen
 und mir damit eine RIESENFREUDE bereitet.
Schön, dass ich euch an meiner Seite habe
 und meine Leidenschaft in Bild und Worten mit euch teilen kann.
Zimtduft verbreitet sich im ganzen Haus,
 gemischt mit einer Orangennote und anderen aromatischen Gewürzen,
 die wir zum Backen verwenden.
Mit sanftem Kerzenschein hat der diesjährige, rieselfreie Adventskranz
 die magische Zeit eingeläutet 
und jeden Tag begrüßt der Adventskalender
 uns mit einem der schönsten  Momente im Leben.
 
 
Bilder aus vergangenen Jahren, die Aufnahmen von gemeinsamen Urlauben,
 Ausflügen oder einfach nur lustige Szenen mit der Familie zeigen, 
werden aus den Säckchen gezogen und erinnern uns daran. 
Da sieht man es mal wieder,
 wie die Zeit vergeht, 
wie sie die Arme und Beine der Kinder in die Höhe schießen lässt
 und die Eltern in die Breite.
Einen ganz schönen Sprung hat unser Sohnemann Julian gemacht.
Er zählt seit kurzem zu den Teenagern.
Das bedeutet für uns: "Achtung" 
Ansprechgefahr und unvermeidliche Diskussionsrunden,
 über "Ich möchte meine Ruhe haben."
Schwierigkeitsstufe rot. 
Sein größter Wunsch ein eigenes Zimmer ohne nervige kleine Brüder.
Okay, okay, wir haben ein Haus und wir haben Zimmer,
 aber alle 6 Schlafräume sind besetzt.
Also wohin mit ihm?
 Grübel,grübel und studier.

 
Das Vorzimmer im oberen Stock, das müsste gehen.
 
Ein Ort für Loneliness-
na ja, sagen wir fast, denn Linda bekommt ein Wegerecht,
ohne dieses wäre der ganze Plan ins Wasser gefallen. 
Also, alle Kästen raus und das Jungenzimmer rein.
 
Kleine Änderungen werden dem Zimmer noch bevorstehen,
aber sein eigener Freiraum ist zur Zeit vorrangig und lebensnotwendig für ihn.
Jetzt hat er seine Ecke und seine Ruhe- 
 
leider nein, denn die Nervknirpse (seine Worte) nutzten den Vorhang (erste Lösung)
 der Trennung, als Liane
 und das Betreten verboten endete in lautstarken Streitereien.
 Punkt. Eine andere Lösung musste her. 
 

Klapptüren mit  Riegel, die sollten für die notwendige Abgrenzung und einen Abstand zu kleinen Brüdern und anstrengenden Eltern sorgen, die immer alles besser wissen.
 
 
 Hat es diesmal geklappt- 
bis jetzt schon, denn das Umarmungsgrinsen war leidenschaftlich
 und das ist Belohnung pur für gestresste Elternherzen, 
( glaubt mir) die hoffentlich nun kein Gezeter mehr hören von
" Geht endlich aus meinen Zimmer!!!!!! 
 
 
Sein Glück ist perfekt,
 bis unvermeidliche Klopfkonzerte höchst wahrscheinlich diese herrliche Stille wieder beenden.
Aber wer sagt, dass Teenagerleben und Eltern sein leicht ist?
 
 
 Bis dahin genieße ich die stille Vorweihnachtszeit und gebe mich meinen Rezepten hin,
die sich in Kekse aller Arten verwandeln, immer mit Hilfe meiner Wichteln.
Aber mehr davon das nächste Mal.
 
 Jetzt ziehe ich mich zurück, genieße ein Tässchen Tee
 und wünsche euch allen eine feine Zeit 
im Kreis eurer Lieben.
 
Eure
Manuela

Kommentare:

  1. Liebe Manu,
    da habt ihr ja jemand Glücklich gemacht........
    Tja die schöne Teenagerzeit......da kann ich mitreden.....
    und die kleineren die gerne ärgern......
    Viel Kraft und starke Nerven......wünsche ich dir.....
    (die brauche ich auch...)
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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    1. Ja, liebe Jen,
      die schöne Teenagerzeit habe ich schon dreimal mitgemacht, jetzt in der vierten und fünften Phase bin ich etwas gelassener . Bin froh unsern Julian glücklich zu sehen.
      Grüße dich ganz herzlichst,
      deine Manuela

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  2. Herrlich geschrieben. Musste lachen. Hab mir nämlich gerade heute beim Elternsprechtag anhören müssen, dass mein Sohn in der Pubertät sei. Er ist erst 9. Aber ich hab es mir auch schon gedacht. Aber noch 8, 9 Jahre steh ich das nicht durch.
    Die Lösung für euren Teenager ist doch super! Ich wünsch dir und mir gute Nerven!!!
    Bussi Kuni

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    1. Gute Nerven kann ich gebrauchen.
      Unser Emilian wächst langsam dem neunten Jahr entgegen. Toll, wenn der nun auch ein eigenes Zimmer möchte. Jetzt haben wir gerade den Jüngsten in seinen Raum gesiedelt. Abwarten,Tee trinken und wie du schon sagst die Nerven behalten.
      Fühle dich fest gedrückt von mir,
      deine Manuela

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  3. Liebe Manuela,
    ja die Teenies brauchen ihren eigenen Rückzugsraum, das ist total wichtig. Unsere Mädels wollte in diesem Alter auch kein Zimer mehr miteinander teilen. Ich denke, ihr habt die passende Lösung gefunden.
    Liebe Grüße,
    Christine

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    1. Liebe Christine,
      ich bin so froh, dass der Voraum ging. So konnten wir ihm seinen Wunsch erfüllen. Jetzt im Gymnasium braucht er mehr Zeit zum Lernen und einen Ruhepol ohne kleine Brüder. Ja, die Lösung gefällt uns allen.
      Ganz Liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
      deine Manuela

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  4. Die Zeit des sich gegenseitig nerven unter Brüdern haben wir alles schon hinter uns . Nur noch sporadisch gibt es das hier . Wenn man es allerdings gerade im Haus hat . Na dann vielen Dank auch *gg
    LG und einen schönen Advent für euch
    von Heidi

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  5. Manueeelaaa, ist das cooool!!! Oh, wie kann sich Monsieur nu aber einen Eumel freuen. Wir haben hier nicht so sehr die Privatsphäre, das der Computer in Sohnemanns Zimmer ist. Das wird sich aber ändern, im Frühjahr bekommen auch wir Anschlüsse, die es uns ermöglichen, nicht mehr stundenlang sein zimmer zu benötigen.
    Ich erzähle ihm dann immer, dass Familien z.B. in Neapel EIN Zimmer teilen und fröhlich sind. Aber ... das verfängt nicht so ganz ;)
    Ganz lieben Gruß von Deiner Méa, die diese Vogelkralle auf dem Buch bewundert!!!

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  6. Perfekte Lösung, liebe Manuela !
    Bei euch ist ja wirklich viel los - schön dass Euer Sohn jetzt seinen Rückzugsbereich hat.
    Ja das ist schon ein schwieriges Alter , aber alles wird besser oder anders und ich finde jede
    Entwicklungsstufe der Kinder ist für sich speziell. Noch eine schöne Adventszeit und
    Viele Lieblingslandgrüße von Petra

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  7. Liebste Manuela,
    ein wunderschöne Post, der mir ins Herz trifft, weil wir hier gerade das gleiche "durchmachen" ;o)
    Es ist nicht leicht für die Jungs, aber auch Mütter müssen sich erstmal daran gewöhnen, dass alles was bis gestern noch in Ordnung oder sogar schön war, heute nur nervig und peinlich ist... manchmal fließen bei mir auch die Tränchen, aber das gehört wohl dazu...hat meine Mama gesagt :o)
    Ein traumhaftes Teenie-zimmer habt ihr erschaffen! Gemütlich und wundervoll mit persönlichen Herzenssachen dekoriert, ein Ort zum träumen, einfach herrlich!
    Ich wünsche Dir eine zauberhafte Adventszeit,liebe Grüße
    Frida

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  8. Oh, liebste Manuela, was bist du für eine einfühlsame Mama . . . bewundernswert wie du alles im Griff hast und jedem zu seinem Glück verhilfst!!! Deine Kinder können sich wirklich glücklich schätzen :-)
    So ein schöner Post!
    Sei ganz lieb gedrückt,
    Doris

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  9. Liebe Manuela,
    ich bin begeistert...!!! Das Zimmer ist der Knaller und wie du es dekoriert hast. Das Buch mit dem Krähenfuß, die Buchseiten mit dem Raben an der Wand. Edgar Allan Poe läßt grüßen - herrlich! Ich habe ja eine Schwäche für solche mystischen Dinge. Da wäre ich auch gerne nochmal ein Teenie und möchte so ein Zimmer. Ich hoffe, die Nervzwerge respektieren das Schild! Jetzt muss ich mir nochmal die ganzen Bilder anschauen...einfach genial!!!

    Wünsche dir weiterhin eine schöne Adventszeit
    liebe Grüße
    Petra

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  10. Hallo Manu, die Idee mit Deinem Adventskalender finde ich klasse. Ich packe da immer etwas einfallslos Sü?kram und kleine Schulutensilien rein. Ich werde mir das bis zum nächsten Jahr merken, ich finde das wirklich schön. So ein kleiner Rückblick mit netten Erinnerungen.
    Danke dir nochmal für deine Glückwünsche, ja jetzt wird alles wieder etwas anderes. Obwohl ich entspannter bin, wie bei meinem ersten Kind. Warten wir mal ab.
    Eine gute Zeit und alles Liebe.
    Viele Grüße
    Christin

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  11. Liebe Manuela,
    wundervoll habt ihr das Zimmer wieder hinbekommen!
    Und mit den Teenagern, da kann ich Dir nachfühlen, unsere zwei Jungs sind auch im Teenageralter und haben eben manchmal so ihre "Launen".
    Unser "Kleiner" hat auch sein Zimmer gestrichen bekommen, grau-weiß mit Löwen-Bild in schwarz-weiß.
    Eine schöne Adventszeit wünsche ich Dir mit deinen Lieben!
    Rosige Grüße von Christine, die sich schon jetzt auf den nächsten Frühling freut...

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