Shabby Chic, Vintage und mehr.


Donnerstag, 14. Januar 2016

Frischer Wind für alte Schachteln




Draußen ist es kalt und grau,
meine Vormittage still und ruhig.
Stille, die ich ausnütze, um ungestört auszusortieren und die Nase in aufgetürmte Schals, 
Handschuhe und liegen gelassene Spielsachen stecke.
Sicher kennt ihr die Rufe." Mum, hast du meinen.......gesehen?"
Wo ist mein .... geblieben? Wer hat sie weggenommen?" und......tausend andere Fragen,
 die tagtäglich zwischen Tür und Angel hin und her schwingen.
Jedesmal wenn ich erwidere " Keinen Ahnung. Wo hast du sie das letzte Mal hingelegt.
 Räum doch endlich einmal auf!",
bekomme ich zu hören:"Habe keinen Platz. Wo soll ich sie denn reinlegen.?"
Okay, manchmal fehlt es bei uns an Möglichkeiten.
Obwohl zwischendurch aussortiert und hergeben wird, 
kommt doch einiges wieder am Alten dazu.
Meine Kiddis sind leidenschaftliche Sammler (Ergebnis  jahrelanger Vorbildwirkung).
Ob Zapfen, Steine, Bücher, Tiere ..... alles was ihre Fantasie beflügelt oder hübsch ist,
 wird liebevoll gehortet.
Deshalb übe ich den Vorsatz  Ordnung muss sein".
Aussortieren, einsortieren, verstauen und das nicht nur bei den Kindern.
Bei dieser Aktion fielen mir unsere alten Schachteln, 
keine Anverwandten falls ihr das meint, 
in die Hände.

Diese ausgedienten Kartonboxen, die mich optisch schon lange nicht mehr verführten, 
verbrachten ihr Dasein in einer unübersichtlichen Ecke des Arbeitszimmers.

Nun, vom Staube befreit, sollten sie mich, mit neuem Glanz, 
beim Verstauen des unvermeidlichen Krimkrams unterstützen. 

Also nutze ich die Gunst ohne Kinder und bemalte, bespachtelte und verzierte die Kartons.
Verwendete alte Kerzenhalter, Spitzen , Bilder, Knöpfe und..... zum Verzieren.
Jetzt verwandelt frischer Wind, meine alten Schachteln in Schön-Dinge-Behälter für meine 
  Glamourgirls und Naturritter, die jedes Teilchen retten.

Ja, meine Lieben, die Rufe werden ewig bleiben, doch diese Schachteln 
sorgen ein bisschen mehr für Ordnung in all ihren Räumen.
Wohl ein Wunschtraum aller Mütter und auch mein innigster.

Durch meine Leidenschaft fürs Vintage, habe ich ihnen meinen Shabby-Stempel aufgedrückt,
der immer mehr durchs Haus zieht.





 
Für meine Fundstücke, die ebenfalls die Tendenz entwickeln sich zu vermehren, 
habe ich ein Regal okkupiert, das seit kurzem zu uns gestoßen ist.
 
Jederzeit kann ich nun meine Schaustücke ansehen und nach belieben auswechseln,
und wehe einer räumt da um. 

Diese Lizenz besitze nur ich und das wird solange bleiben, bis ich eine alte Schachtel bin,
 die alles verlegt und nichts mehr findet.

Nach Meinung der Kinder kann es nur mehr eine Frage der Zeit sein.
Also lege ich mich ins Zeug und trainiere weiter, täglich Sachen zu suchen,
die eigentlich einen fixen Platz haben sollten.

 Nun wünsche ich euch noch eine schöne Zeit,
 fühlt euch geherzt und seid frohen Mutes,
auch falls wieder etwas nicht aufindbar ist.
Eure
Manuela

Donnerstag, 7. Januar 2016

Gezuckerte Bäume und Apfelkronen


Das neue Jahr verwandelte unseren Garten mit seinem Puderzuckerüberguß
in eine traumhafte Winterlandschaft.
 Ihm brachte er den märchenhaften Look,
 uns einen Virus, der uns die Nächte raubte
und uns Eiszapfen den Rücken runterschickte.
 

 Momente der Stille?
Braucht ihr einen Haus oder Hofhund?
Nun ja, ich würde ein gutes brauchbares Exemplar abgeben,
ich belle (huste) nämlich was das Zeug hält.
 Lust auf Kochen hatte ich die letzten Tage kaum 
und der Computer war bis vor kurzem ein rotes Tuch für mich.
Aber es gibt Zeichen.
Zeichen, dass es bald überstanden ist, ich habe wieder Appetit.
Appetit auf Süßes!
 Ganz besonders als ich die leckeren Bratäpfel bei Christine von "white und vintage" sah.
Diesem Gusto wollte ich folgen und meine Lieben mit etwas aus der Kochnische verwöhnen.
 Denn da sind wir uns sicher einig,
 ein verlockender Duft, der durch die Räume zieht,
 lockt garantiert alle aus ihren Zimmern.
Ein Winter ohne Bratäpfel! 
Kaum vorstellbar.
Umgepolt hat mich meine Tochter Maria,
 die mir Rezepte von unwiderstehlichen Apfelkronen und Apfelrosen unter meine Nase hielt.

"Diese kleinen, feinen Apfelkreationen sind ebenfalls ein passender Nachtisch für meine Naschfans",
dachte ich mir und mit Freude (wieder ein Zeichen, dass es den Berg hinaufgeht),
probierte ich die niedlichen Variationen  vis à vis Bratapfel.

Beide schmecken, warm oder kalt genossen, einfach lecker und waren der volle Renner bei der gesamten Familie.
Nicht zu süß und die Größe war für den
noch kleinen Hunger genau richtig.
Wer sie ausprobieren möchte hier das Rezept.
Für die Apfelrosen benötigt ihr:
2 Stk. Blätterteig
3 Äpfel          
 1 El Zimt               
                         Aprikosenmarmelade                                
Den Blätterteig ausrollen und in der Länge nach jeweils in 6 Streifen schneiden.
Mit Marmelade (Konfitüre) und Zimt bestreuen .
Äpfel in  dünne Blättchen schneiden.
Sie müssen biegbar bleiben. Ansonsten kurz in Zitronenwasser dünsten.
Abgießen!
Dachziegelartig auf die Blätterteigstreifen legen,
dabei müssen sie auf dem oberen Rand  1-1.5 cm herausschauen.
Den unteren Teil des Blätterteiges zu den Äpfel hochklappen und vorsichtig einrollen.
In eine Muffinform mit Backförmchen setzen. Bei 190Grad im untersten Einschubfach des Backrohres ca. 25-35 Minuten backen.
Achtet darauf, dass die Äpfel nicht zu schnell braun werden,
sonst einfach mit Backpapier abdecken und fertig backen.
Die fertigen Apfelrosen mit Staubzucker bestäuben.

     Und nun die Apfelkronen, eine  knusprige Versuchung, nicht nur in  der kalten Jahreszeit.

Zutaten
Für 8 Förmchen von ca. 9 cm Ø
Butter für die Förmchen
Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g Zucker
1 Prise Salz
125 g Butter, kalt, in Stücke geschnitten
1 Eigelb
1-2 EL Milch
Füllung:
250 g Halbfettquark
40 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 TL Maizena
1 Ei
½ Zitrone, davon die abgeriebene Schale und 2 TL Saft
4 kleinere Äpfel, z.B. Cox Orange
3-4 EL Aprikosenkonfitüre, erwärmt, durchs Sieb gestrichen
Zubereitung
  1. Für den Teig: Mehl, Zucker, Salz und Butter in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer krümeligen Masse reiben. Das Eigelb und die Milch beigeben und mit der Kelle oder dem Teighorn zu einem Teig zusammenfügen. Nicht kneten. Zugedeckt ca. 1 Std. kalt stellen.
  2. Den Teig 2-3 mm dick auswalken, 8 Rondellen von ca. 12 cm Durchmesser ausstechen. Ausgebutterte Förmchen damit belegen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  3. ca. 15 Min. in den Tiefkühler stellen.
  4. Für die Füllung alle Zutaten bis und mit Zitronensaft mischen.
  5. Äpfel halbieren und mit einem spitzigen Messer zackenartig bis zur Mitte einschneiden, so dass 2 Kronen entstehen. Kerngehäuse entfernen.
  6. Die Füllung in den Förmchen verteilen, Apfelkronen hineinsetzen. Törtchen in der unteren Hälfte des auf 220 °C vorgeheizten Ofens ca. 25 Min. backen. Apfelkronen noch warm mit der Konfitüre bestreichen, in die Mitte jeder Krone wenig Konfitüre geben.
http://www.swissmilk.ch/de/rezepte/LM199801_29_CA801B029C/apfelkronen-toertchen.html
Das Rezept hat Maria bei dem oben stehenden Link gefunden.

Diese Äpfelchen waren die reinsten Energie-booster für uns .
Somit hat das tröpfelnde Näschen keine Chance mehr, diesen Winter unbeschadet zu überstehen.

Ich freute mich,
auf meinen Blogger-Mußezeiten zu lesen,
 dass ihr einen guten Start ins neue Jahr hattet und mit Tatendrang und viel Elan
eure tollen Projekte umsetzen wollt.

Es ist für mich, nach wie vor, eine große Freude, euch begleiten zu können und in eure Blogs abzutauchen, die voll mit Leben gefüllt, 
ein inspirierendes, unvergleichliches Gefühl vermitteln.
Dafür danke ich allen und auch all denen, die gerne bei mir vorbeischauen und  
mich sehr glücklich mit ihren Kommentaren machen.
Dazu gehören meine Treuen und meine neuen Leser ,
die ich hiermit ganz herzlichst begrüße.
Auf ein Neues, meine Lieben.
 Fühlt euch gedrückt.
Eure Manuela

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Im Dreivierteltakt ins neue Jahr

Wunderbar und schön war unser fröhliches gemeinsames Miteinander am Weihnachtsabend.
Wir haben viel gelacht, köstlich gespeist und uns rundum wohlgefühlt.

Ich hoffe, meine Lieben, ihr habt auch eine verzauberte Atmosphäre zum Leben erwecken können und mit euren Liebesten unauslöschliche Erinnerungen erlebt.
Sie gehören zu den herrlichsten Geschenken.
In den letzten Tagen zwischen den Jahren haben wir die Zeit genützt,
  um einmal tief durchzuatmen und die Uhr - Uhr sein lassen.

  Es folgten gemütliche Spaziergängen bei frühlingshaften Temperaturen.
 Unter der Beobachtung der Baumriesen
  machten wir ausgedehnte Streifzügen durchs Gehölz.

Hier und da guckte uns noch verfrüht ein erster Frühlingsbote vorwitzig durchs Laub an.
Husch, husch zurück in Muttererde. Wir warten noch auf Schnee und Eis.

 Jetzt kommt doch erst das neue Jahr und und schmückt euch mit Kristallen und Schneehauben!
Oder nicht?
Wer hat den Winter versteckt?
Ist alles verhext oder heimlich verwünscht?
Haben deshalb die Bäume ein Auge auf uns Menschen geworfen?

Wer lüftet den Vorhang?
Wir wollen Eislaufen und glitzernde Kristalle bewundern,
das Knirschen unter den Schuhen hören und und und....

Trotz verschobenen Temperaturen geben wir die Hoffnung auf ein bisschen Schnee nicht auf.

Bis dahin
 machen wir weiter mit entspannten
 Frühstücksritualen, denen die Hektik fehlt.
Und natürlich an oberster Stelle: Spielen,spielen, spielen ....
Jede Minute wird gefragt." Wer spielt mit mir?"
Nicht nur  Geister und Hexen,
die dieser Tage ums Haus ziehen und ihr Unwesen in der Finsternis treiben wollen,
dürfen verärgert werden.
Oh nein, ungestüme Wichtel die zu Hause alles auf den Kopf stellen,
 müssen gebändigt werden.

So wird an den freien Tagen gespielt ........gebastelt......und statt Wäsche aufzuhängen,
entstanden süße Notenschweinchen, aus altem Papier, die mit uns ins neue Jahr tanzen .

Unzählige kleine Glücksbringer "Kieselstein-Marienkäferchen" tummeln sich im Haus herum,
warten auf den letzten Glockenschlag, um in den Händen der Beschenkten,
 sich in Glück zu verwandeln.

Es dauert nicht mehr lang und es ertönt der Dreivierteltakt durch das ganze Haus
und mein Schatz und ich werden mit unseren Kindern,
wie jedes Jahr mit dem Donauwalzer ins Neue Jahr hinein tanzen.
Ein magischer, feuchtfröhlicher Augenblick, der uns, mit der Hoffnung auf ein neues, glückliches, gesundes Jahr, ein Feuerwerk der Gefühle entfacht.
Ein ganz buntes Potpourri an Wünschen, voran Gesundheit, Frieden und Glück soll
Euch, meine Besten, das neue Jahr bringen.
Deshalb hebe ich mein Glas und wünsche allen " Happy New Year",

Eure
 Manuela

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Schneegestöber am Weihnachtstisch und fröhliche Weihnachten


Uff, geschafft!
Die letzten lieben Besuche sind auf dem Weg nach Hause
und ich bin auf dem Weg ins wohlverdiente Bett.

Der Baum ist geschmückt, die Geschenke verpackt und am Nachmittag ist sogar eine Dekoration
mit  neugierigen Waldtieren, die unbedingt auch mitfeiern sollten, entstanden.
Nun bevölkern sie den Tisch in einem winterlichen Wald.
Beschneien wollte sie gern jeder ..
..ohne Aufsicht wären sie vermutlich in einen dichten Schneesturm geraten.
 
Damit kann gespielt werden, 
falls es jemanden zu langweilig wird, auf das Essen zu warten oder ...
Bilder vom Baum gibt es später,
Jetzt  verharrt er noch abgeschirmt auf seinen großen Auftritt,
bis Glöckchenklang die Kleinen und die Großen anlockt und aus voller Brust
Oh Tannenbaum geträllert wird.
In verschiedenen Tonlagen versteht sich.
Ich kann es kaum erwarten.

Meine Flügel habe ich nun abgeschnallt
und bevor ich mich die Stiege hinaufbewege,
wünsche ich euch Wunderbaren
ein atemberaubendes, frohes Weihnachtsfest und
ein paar Tage zum Ausruhen, Geniessen
 und Kräfte sammeln mit euren Lieben.



Eure Manuela