Shabby Chic, Vintage und mehr.


Samstag, 11. Juni 2016

Morgenspaziergang und Aprikosennachmittag


Die sonnigen Tage zwischen den Regengüssen werden richtig zelebriert.
Da schlüpfen wir am Morgen in die Schuhe, sammeln die Reste der Gemüseschalen für unsere Nachbarschafe und los gehts, unsere Strasse entlang. 
Die Morgensonne  überzieht die Wiese und lässt alle gefallenen Regentropfen der letzten Nacht,
 die sich noch krampfhaft an den Halmen klammern, 
 glitzern wie Millionen von Diamanten.
 
 
Alles leuchtet uns frisch entgegen
die wilden Rosenhecken,
der Mohn spielt neckisch im Wind " Hasch mich ich bin der Mohn".
Morgenidylle  überall.

  Und nicht nur wir sind früh aufgestanden,
 nein, auch die Bienen und Spinnen sind emsig bei der Arbeit. 
 
Freudig  sprangen  uns die schwarzen Lämmer entgegen,
wissend, dass da was Gutes im Anmarsch ist. 

Statt  dann mit einem leeren Korb nach Hause zu kommen, 
lagen nun süß duftende Holunderblüten,
 sogar welche mit Perlen
 und  morgendliche Blumengrüße drin, 
 die alle unbedingt nach einem Topf und einer Vase verlangten.
 

Ein Tag ohne Regen... herrlich!
 Das belebt meine Stimmung und zieht mich durch den Garten,
in dem nun der Löwe wieder weitspucken übt,
 
 
 
und der Farn sich wie ein Pfau vorkommt,

wo  Blumen mir ihre Schönheit offenbaren,

 
 und eine Schildkröte auf ihr Futter wartete.
 Ab in die Küche.
 
Marillen oder köstliche Aprikosen bekommt unsere Schildkröte heute.
 
 
Ein Genuss, den sie rasch verzehrt, wie ihr hier seht.
 
 
Wenn sie könnte, würde sie Alexander dem Großen dafür danken,
 dass er diese ungemein schmackhaften runden Früchtchen
 von seinen Beutezügen mit nach Europa gebracht hat.
 
 Wir lieben sie auch! :)
 
Ich knabbere sie am liebsten direkt aus der Schüssel. ( Baum haben wir leider nicht).
Eine nach der anderen.
 
 
 Doch diesmal sollten sie eine Torte mit ihrem Aroma bestechen.
Also ließen Sushi und ich ein paar übrig.
 
Die Sonne strahlte ,.. die Torte lockte und nach dieser Woche, die gekennzeichnet war von Schulprüfungen und Fertigstellungen von diversen Arbeiten...uff.

haben wir diese Schleckerei sehr wohl verdient.
 
 
Nun danke ich euch soo sehr für eure lieben Worte und euer Lob zu meinem Lüsterchen.
 Liebend gerne würde ich euch zu einem Tässchen einladen und ein Stück davon geben, 
verdient habt ihr es, das kann ich bestätigen. 
Deshalb lasse ich das Rezept hier liegen, falls doch jemand Lust auf eine 
Aprikosen-Stracciatella- Torte hat.
Trotz der Schokolade ist sie nicht sehr süß, sondern leicht säuerlich und topfenfruchtig.
                                                                                
 Teig:  
                  
200g Butter    200g Zucker      1Vanilleschote auskratzen
 1 Prise Salz     4 Eier   100g Sauerrahm oder Joghurt
       200g Mehl 1P. Backpulver  1 Tl Zimt und eine Msp. Nelken
        100g Schoko (ich nehme am liebsten 70% dunkle Schokolade)
              2 reife Bananen  50g Speisestärke  20g Kakao
 
Zubereitung:
 
Butter ,Zucker, Vanillemark und Salz sehr cremig schlagen.
Eier einzeln hinzugeben. 
Dazwischen immer ordentlich rühren.
Joghurt oder Sauerrahm dazugeben.
Mehl, Stärke, Kakao, Backpulver, Zimt ,Nelkenpulver untermischen.
Bananen zerdrücken und mit der feingehackten Schokolade in den Teig rühren.
In eine mit Backpapier ausgelegten Form füllen und  circa 40 Minuten backen.
Stäbchenprobe!!!
 Nach dem Backen auf ein mit Backpapier belegten Gitter  stürzen und gut abkühlen lassen.
Danach einmal waagrecht durchschneiden.
Für die Creme habe ich 250 g Mascarpone mit 100g Topfen verrührt. 
Dazu gab ich 50g Puderzucker und grobgeriebene wieder 70%ige Schokolade.
Die Marillen (Aprikosen wurden in kleine Spalten geschnitten 
und mit ein paar Tröpfchen Rum und Zucker ( nach Belieben) weich gedünstet.
 Den unteren Teigboden  auf eine Platte setzen und mit einem Tortenring umschließen.
Aprikosen darüber verteilen und die Creme glattstreichen.
 Oberen Deckel aufsetzen und glattdrücken.
Mindestens 1Stunde kühlen.
50g Sahne aufkochen und vom Herd nehmen.
Schokolade  zufügen und so lange rühren bis sie gänzlich geschmolzen ist.
Auf den oberen Deckel streichen und wieder kühlen.
Fertig!
 

 
 Ein Stückchen und noch ein Stückchen..
 
 
Gott sei Dank, sind wir hier mehr Esserchen,
sonst würde ich sie ganz allein verputzen...nur ein Gedanke ,
tun würde ich es nie...
Meine Hose spannt so schon genug. seufz.
 
Jetzt gibt es noch süße Drücker für euch Lieben.
 
 
 Genießt die regenfreie Zonen und sucht die Glitzersteine der Natur.

Eure
Manuela

Samstag, 4. Juni 2016

Wiederbelebung eines Lüsters, dem Mond auf der Spur und eine Gewinnerin

 
Es trug sich vor kurzem zu, dass mein Schatz einen stark ramponierten,
 auseinander geschlagenen alten Holzluster nach Hause brachte.
Halb bewußtlos war der arme Kerl .
Ich meine damit den Luster, nicht meinen starken muskulösen Kerl. grins))))

 
Mein Herz entflammte sofort für ihn,
( wieder ist der Kronleuchter damit gemeint.) und da passierte es:
"Dein Helfersyndrom hat bei dir durch geschlagen," grinste mein Mann,
als ich ihm über kurz und lang die Verwandlung,  
die sich schon ihm meinen Kopf abspielte, erklärte.
Gemeinsam richteten wir dem Holzluster die kaputten Arme.
 

 
Jene, die von mir immer und immer wieder, 
mit meiner Fliesenklebermasse vorsichtig dünn umhüllt wurden.
Langsam heilten die Wunden.
Sie lösten sich regelrecht auf.
 
Ja und so, verwurzelt wie ich bin,
bekam er neue Triebe, die ihm unter die Lusterarme griffen.
 
 



Fertig patiniert, wurde er durch einen Stromschlag vor kurzem zu neuem  Leben erweckt.
 
 
Dankbar, nun ins Reich der Lichter zu gehören, strahlt er mir jeden Abend freudig entgegen.
Mensch, ich freue mich wie ein kleines Kind, dass er zu uns gefunden hat.
 



 
 
 
Ganz anders entstand sein Kollege im Vorraum, 
wo ihr letztes Mal einen kleinen Abschnitt zu sehen bekommen habt.
 
 
Die Idee entstand, als ich Vollmondsüchtig aus dem Badezimmer, diese, 
wie mit Spitzen eingerahmte, hell erleuchtete Kugel am Himmel betrachtete.
Seht selbst ist er nicht schön!
 
 
Also her mit einer unbenutzen Holzplatte, Fliesenklebermasse angerührt und ausgelöffelt.
 

 
So entstand das Sonnenfirnamnet, das hinter dem Mond steht und ihn erleuchtet.
 
 
Die Glaskugel soll den Mond darstellen.
 
 
 Na, ein bisschen kommt es ja hin, obwohl so ganz zufrieden bin ich noch nicht, 
aber das flüstere ich euch nur leise ins Ohr, denn die Kugel weiß keineswegs davon.
Bevor sie durchbrennt, warte ich auf den richtigen Moment zur Änderung.
 
 
 
Oh, könnte mich mein alter Klassenvorstand von der Kindergartenschule hören, 
würde er wieder den Kopf schütteln und sagen:
"Manuela, du bist eine Märchenerzählerin".
Na und, ich liebe Märchen und Sagen und Mythen und Mystisches. Ist doch wunderbar.
Noch dazu, wenn ich ein Helfersyndrom besitzen soll.
Da wird es spannend, was noch alles aus dem Nichts auftaucht und unser Leben würzt.
Oder sollte ich Mary Shelleys Frankenstein genauer unter die Lupe nehmen?
Aber ich steh nur auf alte Dinge aus Holz, Metall und Stein.
Glück für meine Lieben, nicht?
Schluss mit lustig,
Eine Gratulation steht noch aus.
Bei meiner  Give-away-ziehung ,
 mit Hilfe einens unparteiischen Mitglieds
( Emilian, der Achtjährige war diesmal an der Reihe)
fiel das Los auf die liebe "Jen" von bij jen"
 
 Ich gratuliere dir recht herzlich.
Bitte gib mir deine Adresse bekannt,
damit das Windglas sich bald auf die Reise begeben darf.
 
 
Allen anderen danke ich für ihre Teilnahme und ganz, ganz, ganz besonders 
für ihre netten Kommentare, die mir sehr am Herzen liegen.
 
Jetzt aber wünsche ich euch, meine Besten, einen bezaubernden Juni
und ein Wochenende zum Entspannen.
Eure 
Manuela

Freitag, 27. Mai 2016

Frühmorgendliches Ritual und gebackene Wünsche..

Seit Wochen begleitet uns ein neues Ritual von unserem Jüngsten.
Bevor wir  morgens alle aus den Betten kriechen,
 schlüpft er unter unsere Decke und wird ein Paket.
Nach seinem" Ding dong", müssen wir jeden Tag aufs Neue 
erstaunt sagen :"Oh, ein Paket für Papa und Mama.
Was da wohl drinnen ist?
Wo können wir es öffnen?
Mit leiser Stimme wird uns mitgeteilt auf welcher Seite wir öffnen dürfen. 
Danach liegt ein kleines  Kätzchen "Katzi" oder winziges Hündchen " Dackel Brezel" vor uns
und erzählt seine Geschichte, wie er zu uns kam.
Verirrt und allein gelassen von Menschen, die ihm das Fell abgepflückt (seine Worte) haben,
 fand ihn ein Postbote im Wald, der ihn dann schnell zu uns brachte. 
Sein "Happy End".
Und dann dürfen wir raus aus dem Bett.
Alle Tage wieder, viele Wochen schon und immer aufs Neue, wird diese Stück gespielt.
Ihm ist es wichtig und wir spielen mit, denn alles hat seinen Sinn .
Und ewig währt es eh nicht, da kommen wieder andere Rituale auf uns zu. 
Altersbedingt versteht sich!
Ein weiteres Ritual, das für unsere Familie dazu gehört,
ist der morgendliche Geburtstagsgruß.
Bevor sich die meisten Familienmitglieder in alle vier Richtungen verteilen
 und aus den Haus trudeln, um am Abend unterschiedlich nach Hause zu kommen,
gratulieren wir am Morgen mit einem Lied und einem Geburtstagskuchen.
 Diese Woche war der Kleinste dran und es war wunderschön,
 seine Freude und die strahlenden Augen zu sehen,
 wenn ihn alle knuddeln und abschmusen.
Da wird gelacht und geherzt und das Schönste daran ist, 
dass wir das gemeinsam erleben können.
Solche innige Zeiten sind das beste Geschenk für mich. 
Was noch ganz wichtig ist für die Mannschaft: die eigene gewünschte Torte.
Oh, da wäre ich gerne gelernte Konditormeisterin.
Was da öfters gefragt wird, ob ich in der Lage wäre,
 diese oder jene Torte backen zu können.
Du schaffst das schon, du bist ja die Mama.
Uff, da ist eine Supermum gefragt.
Und wer ist das schon.?
Ich nicht, aber ihre Wünsche liegen mir am Herzen.

So unterschiedlich,
sind die gebackenen Träume der Kinder.

Und einer meiner probiert, sie zu verwirklichen.
Einmal mit mehr oder weniger Erfolg. 
Diesmal gab es eine Erdbeertorte und einen Katzenkuchen.

Fragt nicht, wie lange ich daran herum gewuzzelt und geknetet habe.
Es gab mehrere Entwürfe und dutzende Schweißtücher, aber mit Hilfe meiner 15 Jährigen
habe ich es geschafft und seine Freude war GROß.
So GROß, dass wir sie erst nach massiven Überredungskünsten anschneiden durften.

.
Das nächste Mal wird es wieder einfacher,
da kommt seine älteste Schwester an die Reihe.
Hoffe, ich jedenfalls.

Nebenbei wird noch etwas anderes ausgebacken.
Braucht ein bisschen länger als ein Kuchenrezept,
schmeckt nach Stein und Zement....
also ungenießbar,
aber .........
lässt sich ohne weiteres auslöffeln.
 
Hier befindet es sich in der Trockenphase.
Was das werden soll?
 Hoffentlich, so wie ich es mir erträumt habe.
Beim nächsten Post gibt es mehr zu sehen.
 Nun ist mir noch dieser verrückte Käfer vor die Linse geraten.
Hat sich beworben als Glückskäferlein für meine Verlosung.


Bin gespannt,  wie er sich anstellt.

Meine Lieben, ich wünsche euch und allen meinen neuen Leser/innen ein
wunderschönes letztes Maiwochenende.
Fühlt euch geherzt und fest gedrückt.
Bis bald

eure Manuela

Donnerstag, 19. Mai 2016

Hundertmal von ganzem Herzen..und ein Geschenk für Kerzen

 
 
Was macht eine Mutter und Hausfrau,
die eine tolle Familie und ein Haus mit Garten hat, 
aber trotzdem noch etwas mehr vom Leben möchte,
als Moos ansetzten?
 
 
Sie ruft einen Blog ins Leben!
So bald ein bisschen Zeit zur Verfügung steht,
 knipst sie wild drauf los und schreibt voll Begeisterung.
Der Ehemann lässt sie gewähren...
Solche neuen Ambitionen sollte man nicht stören......
die Auswirkungen könnten sich katastrophal entwickeln.
Dieser Selbsterfindungsgeist steigert noch mehr die Lebensfreude,
 als ich dachte.
Jedenfalls bei mir!!!
Nun ist es so weit. Heute entspringt unter meinen Fingern mein hundertster Post.
Ich weiß, eigentlich ist es nicht soviel, wenn ich euch Fleißige verfolge.
Doch so "Watscheneinfach"  ist es für mich gar nicht, sich die Zeit zu nehmen 
und das zu tun, was einem lieb und teuer geworden ist.
Jedenfalls vergeht mein Tag so schnell, wie er begonnen hat 
und ehe ich mich versehe, ist eine Woche um.
Da ich meine Freizeit nicht oft am Computer verbringe
 und manchmal zu den späteren Lesern eurer Blogs gehöre,
aber dennoch liebe Kommentare bekomme,
 möchte ich euch mit diesem Giveaway meinen Dank ausdrücken.
 
 
 Danke!!!
Ohne Blumen wollte ich auch nicht dastehen, 
deshalb bringe ich euch etwas Frisches aus dem Garten.
 
 
Kartoffelblumen mit Mangold!
 
 
Das Sonnenfenster habe nicht nur ich ausgenützt,
 sondern auf meinem Weg zum Blattgemüse,
 tauchte diese kleine Blindschleiche auf.
 
 
 
Ein lieber Gast,
der von den Kindern und von mir kurz begutachtet wurde,
ehe ich ihn wieder ins Blumenbeet entlassen habe.
 

Unter dem Blattwerk lässt es sich gut verweilen und Schnecken gibt es dort gratis.
 
 
Aber nun schnell ein paar Kartoffeln weichkochen,
in Scheiben schneiden und in Blütenform auf vorbereitete Backförmchen
 ( mit Backpapier auskleiden) legen. 
 
 
Für die Mitte den gut gewaschenen und feingeschnittenen Mangold dünsten,
 mit Knoblauch, Muskat, Salz, Pfeffer nach Geschmack würzen.
Noch zwei Eierchen und ein bisschen Sahne unterrühren und ab auf die Kartoffelblume.
 Circa 20 Minuten, bei 160 Grad Umluft ergeben knusprige, würzige Blütenköpfe, 
die toll zu Salat, Fisch... schmecken.
 
 
Diesen Blumenstrauß hinterlasse ich euch gerne,
so wie dieses Windglas mit Sand, Muscheln und Kerze,
das ich als Geschenk für euch bereit halte.
 
 
Wer gerne in den Lostopf möchte, braucht es nur im Kommentar vermerken.
Vielleicht steht das Windlicht bald bei euch und verbreitet einen angenehmen Schein.
Nun schicke ich euch noch die allerbesten Wünsche 
und drücke euch von ganzen Herzen.
 
Eure Manuela