Shabby Chic, Vintage und mehr.


Dienstag, 6. Januar 2015

Ein Spaziergang, Primaballerina und ein frecher Besuch

Es ist wieder soweit, der letzte Ferientag geht dem Ende zu.
Trotz meiner Erkältung, die mich mit einer krächzenden, piepsenden Stimme einige Tage begleitete,
 waren die Tage ausgefüllt mit herrlichen Momenten.
Der Winter trägt bei uns noch eine Schneehülle, die alles bedeckt und das nützen wir aus. 
Rein in die Klamotten und raus an die frische Luft.
Aber leichter gesagt, als getan.
Bis der Letzte über Handschuhe, Haube ,Schal.........verfügt, dauert es seine Zeit.
Gott sei dank, hat mein Schatz die Rodeln schon im Auto verstaut, sonst hätte es noch gedauert und gedauert...
Umso schöner war der Spaziergang durch den Wald.




 Immer wieder faszinierend was die Natur für wunderschöne Motive liefert.


Diese Verwachsungen bilden einen natürlichen Bilderrahmen im Baumstamm.
Muss mal nachlesen wie so etwas entstehen kann.
Oder weiß wer von euch Bescheid?


Natürlich führte unser Weg zum Wasser.
Wie immer können die Kiddys und mein Schatz nicht vorüber gehen, ohne ein paar Steine, oder wie heute Schneebälle, ins Wasser zu werfen.

Die Kreise zogen weitere Kreise, berührten sich und vereinigten sich zum Schluss, wie es auch im Leben oft vorkommt.


Danach war es uns nach Schatten, laaaaaangen Schatten.


Die fast komplette Kudla-Family (3 fehlten leider), die anschließend auf einen netten Hügel stieg, um zu rodeln.


 Wahnsinnswetter


X-mal rauf und runter, bis die Lust nach einer heißen Schokolade förmlich in der Luft lag.
Also Heim und ausziehen.( geht wesentlich schneller, da eh alles auf dem Boden landet zum Trocknen. Haha....)

Nach der Stärkung, ging es ans Basteln.
Mir war danach, einen Anhänger aus Papier zu gestalten, wie es ""Tante Mali" auf ihrem wundervollen Blog
gezeigt hat.
Ich zeichnete mir eine Vorlage und schnitt eine gerade Anzahl von Blättern zu. 16 Stück waren es am Ende.


Danach immer zwei Blätter zusammen kleben, alles aufeinander legen und zusammen heften.


 Schnur anbinden und aufhängen.
Was meine Kinder ausnützten um es immer wieder zu drehen und zu drehen.
Da fielen mir die Lebensräder und Wundertrommel ein, die den Effekt um die Illusion eines immer folgenden Bilderablaufes ausnützen.
Eine Primaballerina wollte ich. Gedacht und geklebt.




Hier dreht sie ihre Pirouetten.

Leider kann ich sie für euch nicht drehen. Computermäßig bin ich noch ein Laie. Werde üben.  
Vorsatz für dieses Jahr.

Bevor ich es vergesse. Wir hatten heute Besuch von Ratatouille. Jawohl!
Nö, er hat nicht für uns gekocht. 
Er war auf Urlaub und hat sich den Bauch in unserem Vogelhäuschen vollgeschlagen.



Hier könnt ihr seine Akrobatik verfolgen.
 
Oje, die heiße Schokolade wirkt nicht mehr, der Hunger meldet sich und ich werde mich nun herzlichst



von Euch und den Ferien verabschieden.
Habt es fein und bis bald 
eure Manuela*

Montag, 29. Dezember 2014

Zuckerwatte überall, dazwischen saust der Schneeball

Jetzt ist er da, der Schnee. Seit ein paar Tagen.





Blendend weiß liegt er auf Äcker und Wiesen. Hüllt alles wie Zuckerwatte ein, begleitet von einer Stille, die alle Geräusche dämpft.
                Bis die Kinder hinaus stürmen in den Wintertag und den heißersehnten Schnee begrüßen .
  Da kommt Freude auf, sie quietschen und formen sogleich Schneebälle, die unsere Wintergartenfenster        zupflastern.
Auch ich stecke meine verschnupfte Nase aus dem Haus und mache mich, den Schneebällen ausweichend, auf den Weg in den verschneiten Garten.
Bin immer ganz begeistert, wenn ich sehe was sich alles eine Schneehaube aufsetzen hat lassen.


Meine Gießkannenpyramide schläft eine Runde unter einer weißen Decke und träumt, ich vermute vom nächsten Gemüsebeet.

Naja, der majestätische Löwe hat ein paar Wattebäuschchen dazu bekommen und ich finde er sieht richtig niedlich damit aus.


Ebenfalls gut bemützt, die alte Steinkugel.


Hier leuchten mir zwei warm eingepackte Hagebutten entgegen.


 So eingepackt wartet alles auf den Frühling.


An unserem Gartenhäuschen ist dieser stille Beobachter befestigt.
 Sonst als Agent eingesetzt, denn damit sehe ich manchmal unsere Lauser beim Wasserhahn aufdrehen, heute offenbart er mir eine weiße Pracht.



Wie kleine Flugzeuge wirken die Vogelspuren.



Wer hat die größten Füße, es ist die ...........Amsel.


Auf dem Speiseplan unserer Vögel, die uns fleißig jeden Tag besuchen,
 stehen Sonnenblumenkerne, Meisenknödel und für die Feinschmecker von ihnen , Äpfel....



Und wie es ihnen schmeckt. Geschickt picken sie mindestens einen Apfel pro Tag.
Natürlich, kommt die ganze Verwandtschaft zu Besuch.
Belohnt werden wir wieder im Frühling wenn ihr Gesang ertönt.




Jetzt ist es mir doch kalt geworden und bevor jeder glaubt, Rudolph das Rentier hat sich nach dem ganzen Stress der vergangen Woche in unseren Garten verirrt, gehe ich lieber wieder ins Haus.


So ist´s recht. Kann das Schneetreiben auch im warmen Raum betrachten und bei einem Tässchen heißem Kaffee taue ich langsam wieder auf.

Mit klammen Fingern hätte ich unsere Pilzchen nicht mehr fertig bekommen.


Mit diesem Glücksbildchen möchte ich euch meine Lieben,
einen guten Rutsch ins neue Jahr und
viel Glück, Gesundheit und Freude an den kleinen Dingen, die uns jeden Tag begegnen, wünschen.
Habt es fein und eine letzte feste Umarmung 2014 von der verschnupften
 Manuela.



Dienstag, 23. Dezember 2014

Zeit der Gefühle

Der heil`ge Abend sinkt hernieder,
es naht des Jahres schönste Nacht. 
In der das Christkind immer wieder
der Kinder Herz so glücklich macht!
Schon kündet festliches Geläute
der Kirchenglocken fern und nah:
"Ihr Herzen all, o freut euch heute,
das Christkind kommt!- Bald ist es da!" 


 
Ungeduldig warten meine Kleinen auf das Christkind. Immer wieder wird gefragt:"Wann dürfen wir nicht mehr in den Wintergarten"?" Wo stellen wir den Baum hin"? Ihr müsst wissen, jedes Jahr wird der Wintergarten zugehängt und hinterbei werkt" das Christkind".
 Wie lieb ist es, wenn kleine Nasenspitzen vorsichtig probieren unter den Vorhang zu gucken. Wenn sie davor leise auf und ab gehen, um irgend ein Geräusch zuhören. Um die" laaange" Wartezeit zu verkürzen, machen wir einen schönen Spaziergang oder gehen in die Kindermette.
An diesen Abläufen wollen sie nichts ändern und solange es ihr Wunsch ist,  werden wir weiterhin einen Vorhang für das geheimnisvolle Zimmer bereithalten.
Diese liebgewonnenen Rituale begleiten uns seit vielen Jahren und sie geben uns Sicherheit und Halt in dieser schnelllebigen Zeit.
Wehe uns, der Christbaum steht geschmückt im Haus, bevor das Glöckchen klingt. Kein Auge soll ihn  erhaschen, sonst fehlt ein bisschen vom Weihnachtszauber. 
Ein Zauber,
der eine Zeit der Gefühle, eine Zeit des  Zusammenrückens, der Freude und Geborgenheit birgt und den ich euch Lieben von  Herzen wünsche. 


Ein Fest mit besonderen Augenblicken, die zu Erinnerungen werden, an die man immer wieder gerne zurück denken möchte.
 In diesem Sinne "Ein fröhliches, wunderschönes  Fest" mit euren Lieben.

Eure Manuela



Montag, 15. Dezember 2014

Selbstgemacht & mitgebracht

Meine Lieben,
meistens sind die selbstgemachten und mit Liebe verzierten Kleinigkeiten zu Weihnachten beliebte Geschenke, die gut bei der Familie und bei Freunden ankommen.
Ich habe für Euch eine Lizenz zum Knabbern bereit. Eine süße und eine pikante Variation von Mandeln.
Vielleicht kennen sie einige von euch. Nett verpackt sind sie ein nettes kleines Mitbringsel( nicht nur zur Weihnachtszeit).

Rezept für süße Schleckermäulchen (bin auch auf der süßen Seite).

Dazu benötigt ihr:  
  •  200g Mandeln
  • 100g Zucker/(ich habe Rohrzucker verwendet)
  • 1/2Tl gem. Zimt
  • 1Prise gem. Nelken
  • 1Prise Piment (oder wie ich ein bisschen Lebkuchengewürz)


 Die Mandeln in kochendes Wasser geben, einmal aufkochen lassen, in ein Sieb abgießen. Eiskalt abschrecken, die Haut abziehen. Auf Küchenpapier legen, etwas trocknen lassen.



Mandeln in einer Pfanne anrösten und knapp die Hälfte des Zuckers darüberstreuen .
Sobald er anfängt zu schmelzen, mit dem Pfannenwender rühren, bis alle Mandeln mit Zucker überzogen sind. Den restlichen Zucker in zwei weiteren Arbeitsgängen über die Mandeln streuen und wieder schmelzen lassen. Die Hitze müsst ihr eventuell reduzieren, damit der Zucker nicht zu dunkel und bitter wird. Die Gewürze unterrühren.
Danach die heißen Mandeln auf Backpapier geben und vorsichtig ausbreiten. Achtung!!!!!!
Das Karamell ist sehr heiß.!!!!!

Abkühlen lassen .


Dann die verschmolzenen Mandeln auseinanderbrechen.


 So nun kommen die Pikant liebenden von Euch an die Reihe.
  • 250 Mandeln, blanchiert und enthäutet. (Siehe Rezept oben)
  • 1/2El Einfaches Olivenöl
  • 1-3 kleine getrocknete rote Chilischoten, zerkrümmelt 
  • 2 ordentliche Prisen Meersalz
Olivenöl und die Mandeln  in eine heiße Pfanne geben und goldbraun braten. Sie sollten nussig duften. Immer wieder die Pfanne rütteln, damit sie gleichmäßig Farbe bekommen.
Mit den Chilis und dem Salz nach belieben würzen. Bestimmt euren feurigen, salzigen Geschmack selbst. Ordentlich durchmischen und  abkühlen lassen.






 Wenn alles gut abgekühlt ist,
 kann man sie in nette Tütchen, Schachteln oder in Säckchen abfüllen.



Ich habe mir Packpapier geschnappt und kleine Tüten daraus genäht. Mit dem Stempel, 123, weihnachtliche  Motive hinauf gestempelt und die Mandeln darin verpackt. Weiteres holte ich die Papiersackerl, die sonst für die Jause der Kinder verwendet werden, und stempelte wieder drauf los. Wiederum einige Mandel hinein und fertig sind die leckeren Mitbringsel. Nun kommt eure Fantasie ins Spiel. Nach Belieben beschriften, bekleben, vermascherln oder mit Spitzen verzieren.






Fertig zum Verschenken!

Vielleicht braucht noch jemand ein verspätetes Weihnachtspräsent und ich konnte mit einem Rezept helfen.
 Wäre eine schöne Sache.
Ich hole mir nun die Erlaubnis zu knabbern und wünsche Euch, auf dass die letzten Tage vor Weihnachten stressfrei sein mögen!
Eure schon naschende Manuela

Montag, 8. Dezember 2014

Glitterglitzerglimmerschimmer

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir's begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Von dir glänzten all zusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.

(Johann Wolfgang von Goethe)

16 Tage bis Heiligabend. Die Briefe ans Christkind sind seit einiger Zeit abgeholt worden und damit nichts an den falschen Platz gelangt, bastle ich Anhänger dafür.
Bei einer Großfamilie kann es schon vorkommen, dass etwas nicht richtig landet und für Verwirrung sorgt.
Eine Kette für den Kleinen, ein Legoauto für die 19jährige oder ein Lippenstift für den Papa!
Oh Nein, lieber nicht. 
Deshalb habe ich beschlossen, unverwechselbare Anhänger zu machen.
Fotos von den Kindern und von uns Zweien in Sepia ausgedruckt, etwas Karton, alte Blätter, Spitzen und alles was Einem so noch einfällt.


Diesmal verwende ich Siegelwachs und Kupferschablonen für Anfangsbuchstaben.




Den Karton mit altem Papier bekleben. Auf der Rückseite verzierte ich den Anhänger mit einem Schutzengelmotiv auf der Vorderseite mit dem Foto.


 Nun kann beliebig verziert werden.
 Bei mir kam die Tortenspitze und einiger "Glitterglitzerglimmerschimmer"aufs Papier.




Manche bekamen von mir einen Anfangsbuchstaben.






Upps, Linda hat etwas zu viel "Glitterglitzterglimmerschimmer" abbekommen.


Einen Anhänger bastelte ich aus einem kleinen Spitzenunterleger aus Papier.
Diesmal schmückt das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" die Rückseite.




Auch hier kommt das Siegel zum Einsatz.





So der Anfang ist gemacht.
 Jetzt hoffe ich, dass das Christkinderl alles richtig zuordnet.


Euch meine Lieben, wünsche ich eine kuschelige, möglichst stressfreie Vorweihnachtswoche.

Manuela